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Neubulach "Gute Verknüpfungen mit guten Bildungspartnern"

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Bürgermeisterin Petra Schupp (von links), Nadine Waidelich und Rektor Dominik Bernhart bei der Ausbildungsmesse in Neubulach. Foto: Semenescu Foto: Schwarzwälder Bote

Neubulach. Die Gemeinschaftschule (GMS) Neubulach hat vor Kurzem einen Ausbildungsmarkt organisiert. Ort der Veranstaltung war die Schule selbst. Ab 13.30 Uhr hatten sowohl Schüler, als auch ihre Eltern die Möglichkeit mit den 26 anwesenden Firmen in Kontakt zu treten und sich über Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Nicht zum ersten Mal hat die Schule einen Ausbildungsmarkt veranstaltet. Für diesen gab es nämlich bereits im vergangenen Jahr den Startschuss. Schon 2019 sei die Resonanz sehr positiv gewesen, freut sich die Konrektorin der Schule, Nadine Waidelich. Umso mehr sei man glücklich darüber, dass in diesem Jahr 25 Prozent mehr Unternehmen auf dem Ausbildungsmarkt präsent waren.

Die 26 Betriebe und Institutionen kamen größtenteils aus Neubulach und der näheren Umgebung, sagt Waidelich – die Berufs- und Arbeitsfelder Betriebe waren breit aufgestellt: Egal ob Gesundheits- oder Finanzwesen, Handwerksbetrieb, Gastronomie- und Technikbranche oder auch soziale Berufe. Für jeden war etwas dabei.

Die Angebote der Betriebe auf dem Ausbildungsmarkt in der GMS reichten von verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten und Praktika bis hin zu Ausbildung und Studium.

Für die Fünft- und Sechstklässler war die Veranstaltung freiwillig. Die Klassen sieben bis zehn mussten am Nachmittag anwesend sein: "Die Schüler sind sehr motiviert und freuen sich, dass es diese Möglichkeit gibt", erzählt Waidelich. Zudem hatten die Schüler eine Aufgabe: Am Ende des Tages musste sich jeder über mindestens drei verschiedene Berufsfelder informiert haben. Als Nachweis diente ein Stempel des jeweiligen Betriebs.

Auch der Rektor der Schule, Dominik Bernhart, hat die positiven Rückmeldungen auf den Ausbildungsmarkt bemerkt: "Wir haben sogar Schüler, die von anderen Schulen hier her kommen. Das ist schon etwas Besonderes." Für Bernhart sei die Schule ein Ort der gemeinsamen Entwicklung. Dies betreffe sowohl den Schulträger in der Rolle als "Motivator", als auch das Kollegium der Schule und die Unternehmen als Bildungspartner, mit denen man schon seit längerer Zeit an gemeinsamen Projekten arbeite, erklärte er.

Darunter seien zum Beispiel verschiedene Praktika und Betriebsbesichtigungen in den Unternehmen aus der Region, ergänzt der Rektor.

Akzeptanz kann sich sehen lassen

Auch Waidelich, die sich mit großem Engagement an der Organisation des Ausbildungsmarktes beteiligt hat, ist über die große Akzeptanz aller Beteiligten froh.

Die Gemeinschaftsschule sei mit den Firmen in engem Kontakt. Das sei laut Waidelich auch wichtig, denn die Schüler stellten ein großes Potenzial für die Region dar. "Zudem wollen viele junge aus der Umgebung hier bleiben", ergänzt sie. Deshalb sei es wichtig, dass die Schüler die Betriebe aus dem Umkreis Neubulach kennenlernen und ihr Angebot wahrnehmen.

So gebe es ein Mal im Jahr den "runden Tisch", an dem die Schule mit den Unternehmen über bisherige Projekte reflektiert und diese für die Zukunft optimiert, fügt Bernhart hinzu.

Neben der großen Präsenz der Eltern und Schüler, sei man erfreut darüber, dass auch einige Gemeinderäte und die Bürgermeisterin Petra Schupp da waren,sagten beide. Der Ausbildungsmarkt in diesem Jahr werde nicht der letzte sein.

Dieses Konzept wolle die Schule für die Zukunft beibehalten, so Bernhart: "Auf gute Verknüpfungen mit guten Bildungspartnern wollen wir nicht verzichten."

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