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Neubulach Grab tiefer: aber in froher Geselligkeit

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Sigmund Stoll (von links), Pfarrer Hans Georg Schmid und Monika Stoll traten als "Putzweiber" auf. Foto: Braun Foto: Schwarzwälder Bote

Orgelspiel, Gemeindegesang, Predigt, einige Lieder des Kirchenchors – eigentlich ein ganz gewöhnlicher Sonntagsgottesdienst. Doch noch fehlte die angekündigte Präsentation des Logos für die Zeltkirche, die im Herbst in Neubulach stattfinden soll.

Neubulach. Damit verbunden war der Auftritt eines Trios von "Putzweibern": verkörpert von Pfarrer Hans Georg Schmid als Emile sowie von Monika und Sigmund Stoll als Erna und Gertrud. Diese hatten schon in vorangegangenen Gottesdiensten für Aufsehen und unterhaltsame Szenen gesorgt.

Breitestes Schwäbisch

In breitestem Schwäbisch und mit einem sicheren Gespür für Fettnäpfchen waren sie zusammen mit ihrem "Chef" Robert Rentschler zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Information über die Zeltkirche geworden. Und so kam es wie erwartet zum Auftritt des Trios – jedoch ohne ihren Chef, der sich nach ihrer Auskunft bei "dr Deif vo seim Enkele" – also bei der Taufe seines Enkels befand. Nach dem obligatorischen Missverständnis – "des hoißt Logo, weil des logo isch, dass mr do na goht" – stellte Stoll in seiner Funktion als Vorsitzender des Kernteams, das sich seit einem Jahr mit der Vorbereitung der Zeltkirche befasst, das Plakat vor: Es zeigt das Logo und das Motto der geplanten Veranstaltung auf dem Neubulacher CVJM-Gelände.

Alle sind eingeladen

Unter dem Motto "Wenn das Leben Fragen stellt – Grab tiefer" wird sich demnach die Neubulacher Zeltkirche vom 29. September bis zum 14. Oktober in mehr als 30 Veranstaltungen mit den wesentlichen Fragen des Lebens auseinandersetzen – ohne dabei Lebensfreude und Geselligkeit aus dem Auge zu verlieren. Das Plakat, das einen Bergmann vor dem Hintergrund eines Stollen zeigt, knüpfe dabei, so Stoll, sowohl an die Bergwerkstradition Neubulachs an. Es symbolisiere jedoch auch die existenziellen Fragen des Lebens, in denen die Ungewissheit und der Zweifel zum Tragen kämen.

Stoll erklärte, dass sich neben Kirchengemeinde-Mitgliedern schon viele Vereine an der Zeltkirche beteiligten, wofür er sehr dankbar sei. Diesem Beispiel könne jeder einzelne folgen, denn für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung könne von der Buchhaltung über das Catering bis zur Parkplatzanweisung jedes Talent gebraucht werden.

Er lud die gesamte Bevölkerung Neubulachs ein, sich bei dem Projekt "Zeltkirche 2018" einzubringen. Für nähere Informationen stehe er gerne zur Verfügung.

Ihre Redaktion vor Ort Calw

Ralf Klormann

Fax: 07051 20077

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