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Neubulach Der Winter beim Konzert lässt dann doch auf sich warten

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Der Chor beglückte die Zuschauer im Neubulacher Gemeindehaus. Foto: Weißenmayer Foto: Schwarzwälder Bote

Neubulach. Auch wenn es keine Linden waren, unter denen sich die Sänger des Kirchenchors aus Altbulach am Sonntag zusammengefunden hatten, so ist es ihnen dennoch gelungen, ihre Zuhörer im Gemeindehaus Neubulach auf ein kleine Reise durch ihre Lieder mitzunehmen, die zumindest dieses Lebensgefühl tranportierte.

Frühling mit Vögeln

Von Frühling, Sommer, Herbst und Winter wanderten die Sänger mit Gästen durch die vier Jahreszeiten im Kurkonzert, wobei der Winter bei diesem Konzert überraschender Weise dann doch noch auf sich warten lassen sollte. Das erklärte Julia Rometsch aus Liebelsberg, die seit einem Jahr den Chor leitet und das Konzert zum Anlass nahm, die Gäste zum Weihnachtskonzert einzuladen.

"Ich wollte eigentlich was mit Volkslieder machen", erklärte die Studentin für Schulmusik, die sich alle zwei Wochen mit dem Chor immer freitags im Gemeindesaal Altbulach trifft. Mit "Alle Vögel sind schon da" stimmten sich die Sänger auf die erste Jahreszeit im Frühling ein, und Rometsch zauberte frühlingshafte Stimmung in die Köpfe, während durch den Saal eine frische Sommerbrise wehte.

In Abwechslung mit dem Chor berichtete die Reiseleiterin Rometsch von den Begegnungen mit dem Frost der Eisheiligen, die sich auch in den nachfolgenden Texten von "Horch was kommt von draußen rein" von Rolf Lukowsky widerspiegelten. Dann kam endlich der Sommer, in dem es wieder ins Freibad gehe und Rometsch in Gedanken ein erfrischendes Eis auf der Zunge schmelzen ließ und dabei schon die Äpfel, Birnen oder Tomaten heranreiften.

"Du holder Sommer" von Robert Pappert und "Geh aus mein Herz und suche Freud" mit 15 Strophen wurden genauso frisch gesungen, wie das im nachfolgenden Lied "Wenn alle Brünnlein fließen" besungene frische Wasser.

Applaus geerntet

Das Lied "Kein schöner Land" projizierte schlussendlich das sommerliche Lebensgefühl in die Köpfe, als säßen Hörer und Sänger wirklich unter Linden – vielleicht bei einem Glas Wein, das in den Herbstliedern serviert wurde und in der Jahreszeit dann endlich die Ernte eingefahren wurde. Für den Chor war diese Ernte ein kräftiger Applaus.

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