Rektor Dominik Bernhart (rechts) ist im Wellerman-Video der GMS Neubulach unter anderem als rappender Oberpirat zu sehen, der sein "Schulschiff" durch die See navigiert. Foto: GMS Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: GMS-Team singt, musiziert und tanzt für Schüler / Chart-Hit interpretiert

Neubulach. "Corona nervt!" Da ist sich das Team der Gemeinschaftsschule (GMS) Neubulach einig, heißt es in einer Pressemeldung der Bildungsstätte. Aber eben auch darin, dass es nichts bringe, sich von all der Unsicherheit, den ständig ändernden Regeln und den Corona-bedingten Ängsten herunterziehen zu lassen.

Die Hoffnung auf eine Besserung zeige sich deutlich im weltweiten Hype um das alte Seemannslied "The Wellerman", bei dem sich weltweit Musiker an die Aufnahme von Nathan Evans drangehängt und seine Version mit Mehrstimmigkeit im Gesang und verschiedenen Instrumenten bereichert haben.

Nun gibt es den Wellerman auch in der "Neubulach-Edition". Lehrkräfte, Sekretärinnen, Hausmeister, Reinigungsteam, Praktikanten und FSJ-ler singen, tanzen, musizieren und machen sich an manchen Stellen auch deutlich "zum Affen", heißt es in der Mitteilung weiter. Das ganze hat die Schule nämlich aufgezeichnet und als mehrminütigen Clip auf die Videoplattform Youtube ­hochgeladen.

"Einer unserer Leitsätze heißt ›Gemeinsam erreichen wir mehr!‹ und das wird im Video deutlich. Die Vielfalt des Kollegiums spiegelt sich auch in der musikalischen Vielfalt wieder und zeigt eine Bandbreite vom Glockenspiel bis Heavy Metal. So sieht man das, was uns als Kollegium, aber auch als Schule ausmacht: Wir sind bunt, kreativ und enorm engagiert und haben eine Menge Spaß dabei" erklärt Schulleiter Dominik Bernhart zur Motivation der Aktion. Von Rap bis Heavy Metal ist alles dabei, auch das Neubulacher Bauamt hat mit einer Solo-Triangel einen kurzen Gastauftritt.

Kollegin Melanie Rex ergänzt zur ganzen Aktion: "Das Besondere am Wellerman ist, dass aus einer anfänglich ›Schnapsidee‹ so etwas Großes geworden ist. Es haben sich fast alle beteiligt, trotz Fernlernstress und Alltagsverpflichtungen. Das Kollegium hat sich Zeit genommen und alle haben individuelle Noten reingebracht", freut sie sich.

Als Dank an Eltern gedacht

Das Video war das "digitale Ostergeschenk" der Schule an Schüler und Eltern. Gerade auch für letztere sei es mit einem großen Dankeschön für das gute Miteinander und die Unterstützung ihrer Kinder während der ganzen Corona-Einschränkungen verbunden.

"Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist und sehen auch hier, wie viel wir gemeinsam erreichen können. Das Wellerman-Projekt ist unsere Art ›Danke‹ zu sagen und vielleicht bringt es den einen oder anderen ja zum Lachen – oder zum Mitsingen", schmunzelt Jan Pflugmacher aus dem Kollegium und verweist nochmals auf die "Ohrwurm-Gefahr", die vom Stück ausgehe.

Gerade in der Zeit der Videodrehs hätte man ständig pfeifende oder singende Menschen in den Gängen der Schule sehen können, schildert der Lehrer seine ­Beobachtungen.

Das entstandene Video kann über die Homepage der Schule oder den Youtube-Kanal der GMS angesehen ­werden.

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