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Neubulach Der notenmäßig beste Jahrgang an der GMS

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Die beiden Prüfungsjahrgänge in den Klassenstufen neun und zehn der GMS Neubulach hatten es wahrlich nicht leicht. Beim Hauptschulabschluss gab es erstmals neue Prüfungsformate. Dann kam auch noch die Phase der Schulschließung genau in der eigentlich "heißen Phase" der Prüfungsvorbereitung.

Neubulach. Allerdings ließen sich die Schüler von den Umständen nicht unterkriegen, teilt die GMS in einer Pressemitteilung mit. Sie hatten in den jeweiligen acht Klassen bereits mit deutlich überdurchschnittlichen Ergebnissen in einem Schulvergleichstest angedeutet, was sie können und das hätten sie allen Widrigkeiten zum Trotz bis in die Prüfungen durchgezogen. Die Herausforderung wurde angenommen. "Wir waren beeindruckt, wie intensiv und ernsthaft sie sich im Fernlern- und Videounterricht, aber später auch im Präsenzunterricht an der Schule auf die Prüfungen vorbereitet haben", freut sich Rektor Dominik Bernhart. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Alle haben bestanden und das mit beeindruckenden Ergebnissen.

Neue Prüfungsformate

Trotz der neuen Prüfungsformate zeigte sich, dass die Schüler sehr gut vorbereitet waren. Einerseits wurden im Unterricht die richtigen Schwerpunkte gesetzt und geübt, andererseits haben sich die Schüler auch auf die Angebote eingelassen.

Die Hauptschulabschlussprüfungen bestätigten die guten Prüfungsleistungen der vergangenen Jahre und übertrafen sie sogar noch. Man freut sich an der GMS, dass viele der Absolventen auch im nächsten Jahr weiter machen werden, wahlweise im Modell 9+1 oder 9+2. Wenn man es nur an den Noten festmachen möchte, sind die diesjährigen Zehner mit Abstand die besten Absolventen, die die GMS je hatte. Lag die Schule in den vergangenen Jahren mit den Realschul-Ergebnissen im Landesschnitt der Realschulen, hat man in diesem Jahr nochmals einen enormen Sprung nach oben gemacht. Dies zeigt sich beispielsweise deutlich an den Durchschnitten der Klasse 10a, welche alle bei 2,7 und besser liegen.

Die Gemeinschaftsschule ist das "G9"-Gymnasium in der Region, denn der Bildungsplan im E-Niveau ist der Bildungsplan der G9-Gymnasien. Traditionell entscheiden sich jedoch viele der Schüler im zehnten Schuljahr dazu, die Realschul-Prüfung mitzuschreiben, ganz einfach deshalb, weil sie damit beim Übergang in die beruflichen Gymnasien größere Chancen haben. Dennoch hatte die GMS in diesem Jahr zwei Absolventen im E-Niveau. Trotz aller guter Leistungen gab es einen Wermutstropfen. Die Abschlussfeier musste wegen Corona anders stattfinden als sonst.

"Aber wir waren froh, dass wir unter den Pandemiebedingungen überhaupt eine kurze und würdevolle Zeugnisübergabeveranstaltung durchführen durften. Uns war immer klar, dass wir einen würdevollen Abschluss für unsere Absolventen irgendwie hinbekommen möchten", freut sich Bernhart.

Zeugnisse übergeben

Am Tag der Feier wurden alle Absolventen in der Turn- und Festhalle Neubulach feierlich aus der Schulgemeinschaft verabschiedet. In zwei getrennten Feierstunden wurden die Zeugnisse für die Neuner- und Zehnerabsolventen überreicht und die Leistungen gewürdigt. Natürlich unter strengen Hygieneauflagen: Vorherige schriftliche Anmeldung, Abstandsbestuhlung, Lüftungs-Konzept, Desinfizieren der Stühle und Griff-Flächen sowie Bodenreinigung nach der ersten Feierstunde.

Traditionell war auch Bürgermeisterin Petra Schupp bei den beiden Feierstunden anwesend und hielt eine Rede, in der sie die Leistungen der Schüler, der Lehrkräfte und der Eltern, die in diesem Schuljahr besonders aktiv sein mussten, würdigte. "Besonders beeindruckt hat mich, wie das Kollegium sich mit großem Engagement und Tatkraft auf die Corona-Situation eingestellt hat. Hier wurden gute Lösungen für die Lern-Organisation gefunden, sodass wir gerade auch die Prüfungsvorbereitung in einer ganz hervorragenden Qualität haben durchlaufen können", so die Rathauschefin.

Besonders zugutegekommen sei den Schülern natürlich, dass es zur Philosophie der Gemeinschaftsschule gehöre, die Lernenden zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung anzuleiten – genau das, was in der vergangenen Phase des "Homeoffice" gebraucht worden ist. "Da hat sich gezeigt, ihr habt hier für euer Leben genau das Richtige gelernt und jetzt wisst ihr auch: Ihr habt hier eine wirklich schwierige Situation super gemeistert, das soll euch Mut machen für alles was nach der Schule noch kommen wird."

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