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Neubulach Bildungspartnerschaft schärft soziales Profil

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Die AES-Schüler der Klassenstufe acht bei der Besichtigung der Kliniken Calw. Foto: GMS Foto: Schwarzwälder Bote

Neubulach. Wie kann es einer Schule gelingen, Schüler möglichst so auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten, dass sie eine gute Orientierung über die unterschiedlichen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten und über die weiterführenden Schulen gewinnen können? Gleichzeitig soll während der Schulzeit die Möglichkeit bestehen, Interessen, Fähigkeiten und Fertigkeiten so zu entwickeln und zu erkunden, damit die Frage der Berufswahl erleichtert wird. Eine Möglichkeit dies zu erreichen stellen Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen dar, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule.

Eine solche Bildungspartnerschaft wurde nun zwischen dem Klinikverbund Südwest und der Gemeinschaftsschule (GMS) Neubulach unterzeichnet.

Mit seinen sechs Krankenhausstandorten in den Landkreisen Böblingen und Calw und den rund 5000 Beschäftigten zähle der Klinikverbund zu den größten kommunalen Gesundheitseinrichtungen in Süddeutschland, heißt es. Für die Ausbildungsberufe und Weiterbildungen ist die eigene Akademie zuständig. Was häufig nicht bekannt ist: Die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Klinikverbund gehen über die bekannten Pflegeberufe hinaus und umfassen zum Beispiel auch Berufe im Gastronomie-Bereich, kaufmännische Berufe mit dem Schwerpunkt Büromanagement, die operationstechnische Assistenz oder die medizinisch-technische Radiologie-Assistenz. Zusätzlich gibt es duale Studiengänge in den Bereichen der "Angewandten Pflegewissenschaft", der "Angewandten Hebammenkunde", "Soziale Arbeit", "Arztassistenz" oder "BWL-Gesundheitsmanagement".

"Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, die uns die Chance bietet, jungen Menschen einen Einblick in den Arbeitsalltag von Kliniken und unsere Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsfelder zu ermöglichen," sagt der stellvertretende Schulleiter Thomas Kirchherr. "Für uns als Schule ist die Bildungspartnerschaft mit einem solch großen regionalen Arbeitgeber ein großer Gewinn", betont Konrektorin Nadine Waidelich.

Die Bildungspartnerschaft setzt auf unterschiedlichen Ebenen an. Der Bereich der beruflichen Orientierung wird durch Betriebsbesichtigungen in den Krankenhäusern, aber auch im gastronomischen Versorgungszentrum, genauso wie durch die Teilnahme des Klinikverbundes am "Neubulacher Ausbildungsmarkt" und der Vorstellung von FSJ-Möglichkeiten, Studien- und Ausbildungsberufen in der Klassenstufe acht bis zehn abgedeckt.

Darüber hinaus gibt es konkrete Projekte wie "Leben im Alter" im Fach Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES), in dem unter anderem ein spezieller Anzug die Eigenschaften eines alternden Körpers simuliert.

"Wir freuen uns außerordentlich, dass wir einen solch großen und engagierten Bildungspartner gewinnen konnten", betont Schulleiter Dominik Bernhart.

Nach der Unterzeichnung der Bildungspartnerschaft machte die Betriebsbesichtigung der Achtklässler im Fach AES im Calwer Krankenhaus den Auftakt der Kooperation.

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