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Neubulach Baugebiet "Dorfwiesen/Saler II" beschlossen

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Neubulach. Die Nachfrage nach Wohnraum in Neubulach nimmt nicht ab. Der Gemeinderat hat deshalb in seiner jüngsten Sitzung die Aufstellung eines Bebauungsplans für das Baugebiet "Dorfwiesen/Saler II" in Oberhaugstett beschlossen.

Timo Buff, von der Bürogemeinschaft Sippel und Buff aus Stuttgart, stellte einen Entwurf des Bebauungsplans in dem Gremium vor. Das neue Baugebiet umfasst sechs Flurstücke mit insgesamt 1,2 Hektar Fläche.

Im Norden des Gebiets verläuft die Salerstraße, im Westen der Dorfwiesenweg. Im Süden und Osten sei das Gebiet bislang durch Feldwege begrenzt, solle dann aber natürlich durch Straßen erschlossen werden, erklärte Buff. Im Regionalplan und im Flächennutzungsplan sei die Fläche schon als Baugebiet ausgewiesen. Eine Umwidmung sei deshalb nicht nötig.

Ausgleichsmaßnahmen werden erforderlich

Eine artenschutzrechtliche Relevanzprüfung habe jedoch ergeben, dass Ausgleichsmaßnahmen erforderlich werden, sagte Buff. Auf der mageren Flachland-Mähwiesen sei der Knöllchen-Steinbrech gefunden worden. Dieser stehe auf der Roten Listen gefährdeter Pflanzenarten. Zudem sei im Nordosten des geplanten Gebiets ein Wasservorkommen entdeckt worden.

Buff stellte zwei Varianten vor, wie die Fläche bebaut werden könnte. Beide Vorschläge beinhalteten 18 Grundstückseinheiten, bei denen die Größen nicht sonderlich variierten. Bei beiden Vorschlägen wurde das Wasservorkommen berücksichtigt und nicht für ein Grundstück verplant. Ein Problem bereitete den Planern zusätzlich die Erhöhung des Geländes im Südwesten der Fläche.

Variante eins ließ diesen Bereich unbebaut, eine Straße führt bei dieser Version mit einer leichten Krümmung mitten durch das Gebiet. Bei Variante zwei werde die Anhöhe eingeebnet und für ein Baugrundstück verplant, erklärte Buff. Die Straße führe dann rechtwinklig durch das Gebiet.

Die Räte tendierten in ihren Wortmeldungen eher zu Variante eins und sprachen sich dafür aus, die Anhöhe bestehen zu lassen.

Stadtrat Jürgen Bohnet (Aktive Bürger) regte an, die freie Fläche mit dem Wasservorkommen für einen Spielplatz einzuplanen.

Diese Idee sorgte für allgemeine Zustimmung im Gremium. Bürgermeisterin Petra Schupp stellte zudem klar, dass der Beschluss nur den prinzipiellen Aufstellungsbeschluss der Fläche beinhalte. Wie das Gebiet hinterher genau aussehe, werde später beschlossen.

Der Gemeinderat stimmt der Aufstellung des Bebauungsplans "Dorfwiesen/Saler II" zu und beauftragte Buff mit der konkreten Planung und Erstellung eines Bebauungsplans.

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