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Neubulach Aktion gegen wilde Müllablagerung

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Im Rathaus von Neubulach ist bis Ende Juni die Wanderausstellung zur Umweltmeldestelle des Landes zu sehen. Foto: Stocker

Neubulach - Ein schneller sowie unbürokratischer Beitrag zum Umweltschutz war und ist die Grundlage der Umweltmeldestelle des Landes Baden-Württemberg. Im Jahr 1974 wurde sie als Anlaufstelle für die Bevölkerung eingerichtet.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens im vergangenen Jahr wurde eine Wanderausstellung konzipiert, die bis Ende Juni im Foyer des Rathauses Neubulach zu sehen ist.

Sie bietet einen tiefen Einblick in die Entstehung und Entwicklung der Arbeit in der Umweltmeldestelle vom damaligen Kabinettsbeschluss bis hin zur jüngsten Installation "Meldestelle Hosentasche", einer App für Umweltmeldungen.

Exponate und Erläuterungen machen deutlich, welche Belastung für die Umwelt illegale Ablagerung von Abfällen, Verunreinigung von Gewässern und Böden oder Belästigung durch Rauch und Lärm nach sich ziehen. Die bundesweit einmalige Einrichtung nimmt Hinweise über Beeinträchtigungen und Verschmutzung von Natur-, Landschafts- und Lebensraum entgegen. Sie fordert danach die zuständigen Behörden auf, den Sachverhalt zu prüfen und Abhilfe zu schaffen. Das geht auf möglichst schnelle und auch unbürokratische Weise. Dafür sollte der Ort, an dem die Beobachtung gemacht worden ist, möglichst genau beschrieben werden, unter Umständen sogar mit Fotos belegt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich über den Fortgang des Sachverhalts informieren zu lassen. Allerdings können Informanten auch anonym bleiben.

In den vergangenen Jahrzehnten wurden der Umweltmeldestelle mehr als 25 000 Beanstandungen unterbreitet und bearbeitet. Am häufigsten wurden in den zurückliegenden Jahren Verstöße gegen das Naturschutzrecht gemeldet. Beispielsweise das Fällen von Bäumen und Sträuchern während der gesetzlich geschützten Vegetationsperiode, teilt das Umweltministerium mit. Insgesamt sei die Nutzung der Meldemöglichkeit ein Zeichen dafür, dass der Bevölkerung das Wohl der Umwelt wichtig sei, hatte sich Umweltminister Franz Untersteller beim runden Geburtstag dieser Einrichtung geäußert.

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