Die Eibe in der Dorfmitte soll – vorläufig zumindest – stehen bleiben. Lediglich eine Verkehrsgefährdung soll vermieden werden. Foto: Ullrich

Ein Neubaugebiet kann in Weilheim realisiert werden, das andere nicht. Der Grund: Die Verwaltung kam mit den betroffenen Eigentümern auf keinen grünen Zweig.

Hechingen-Weilheim - Die geplante Verkehrsinsel Grosselfinger Straße/Am Hofstättle wird nicht gebaut. Die Straßenverkehrsbehörde lehnt die geplante bauliche Umsetzung ab, da es sich aus verkehrsrechtlicher Sicht um ein sogenanntes Verkehrshindernis handle. Eberwein: "Wie werden aber weiterhin um eine Lösung bemüht sein."

Die Vergaberichtlinien für Bauplätze seien zwar geändert worden, ließen aber, so Eberwein, weiteren Beratungsbedarf erkennen.

Der Ortschaftsrat hat im Oktober einstimmig den Beschluss gefasst, das Erscheinungsbild des Gebäudes Leo-Saurer-Straße 2 (alte Schule) beizubehalten. Das bedeutet: Eindeckung mit Biberschwanzziegeln und Erhalt des Kamins. Das würde die Sanierung um 26 000 Euro verteuern. Eine Entscheidung steht noch aus.

Das ursprünglich geplante Baugebiet "Auf der Bins" wird nicht weiter verfolgt und aufgegeben, da Gespräche mit Grundstückseigentümern wohl nicht den erhofften Erfolg hatten. Die Eigentümer der Grundstücke für das Neubaugebiet "Berg II" würden dagegen nach derzeitiger Aktenlage an der freiwilligen Baulandumlegung teilnehmen. Eberwein: "Jetzt kann sich Weilheim weiter entwickeln und den Jungen eine Perspektive geben." Schließlich sei die Nachfrage nach Bauland groß. Die Baureife könnte im Sommer 2024 erfolgen.

In der Mitte des Dorfes steht eine große Eibe, deren überwachsende Zweige eine Verkehrsgefährdung darstellen. Zudem sind die Zweige und Nadeln des Gewächses giftig und können bei Kindern Vergiftungserscheinungen hervorrufen. In einer Abstimmung konnte man sich derzeit nicht für eine Fällung entschließen. So wird die vorläufig stehenbleiben und nur gestutzt werden. Bei der Neugestaltung der Ortsmitte wird man vermutlich zu einer anderen Lösung kommen.