Das ehemalige Rottenburger DHL-Gelände ist aktuell das größte Neubaugebiet im Landkreis Tübingen. Mehr als die Hälfte der Wohnungen ist bereits bezogen.
Die Gerüste sind abgebaut. Mehr als die Hälfte der etwa 500 Wohnungen ist bereits bezogen, der Rest soll noch in diesem Jahr fertig werden.
Der neue Quartiersplatz in der Mitte sollte schon im Herbst an die Öffentlichkeit übergeben werden – ist aber immer noch abgezäunt.
Einige Nebenstraßen und Wege müssen noch gepflastert werden. Aber sonst ist die Gestalt des großen Neubaugebiets im Südosten der Kernstadt schon gut erkennbar.
Instone Real Estate bebaut fünf von sechs Baufeldern
Den größten Teil des Geländes hat der Investor Instone Real Estate bebaut: fünf von sechs Baufeldern. Auch die Planung fürs Quartier stammt von Instone, entsprechend einheitlich wirkt die vier- und fünfgeschossige Bebauung.
Einige Wohnungen verkaufte Instone direkt an Privatleute, der größere Teil ging aber blockweise an institutionelle Kapitalanleger, aber auch an soziale Träger (beispielsweise die Stiftung Liebenau). Den letzten Komplex (vorne rechts im Bild) wird die städtische Wohnbau Rottenburg WBR im kommenden Herbst von Instone übernehmen. Die WBR will diese 105 Wohnungen vermieten, fast alle an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein. Die WBR hatte auch das erste Baufeld an der Yalovastraße (oben in der Mitte) bebaut, damals noch in Eigenregie: 57 Mietwohnungen in den Obergeschossen, ein großer Kindergarten im Erdgeschoss.Wie es mit der östlichen Hälfte des ehemaligen DHL-Geländes weitergeht, ist noch nicht geklärt. Das gesamte Gelände gehört der Stadt. Das frühere Atriumgebäude steht mittlerweile leer. Für das markante DHL-Hochhaus sucht die Stadt noch nach einem Investor. Vorne an der Südtangente entsteht das neue Rottenburger Polizeirevier.
Am westlichen Ende (am oberen Bildrand) baut eine private Baugruppe ein viergeschossiges Wohngebäude (dieses ist auch noch eingerüstet). Das Baufeld nebenan wird derzeit noch als Parkplatz benutzt. Ein Stuttgarter Investor hat es vor Kurzem erworben.
Der eigene Bahnhaltepunkt kommt erst später
Wohl erst in den 2030er Jahren soll das Gebiet auch einen eigenen Bahn-Haltepunkt bekommen, plus Parkhaus. Erst dann wird sich der „neue Dätzweg“ so richtig fertig anfühlen.