Die Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Tonbach stand im Zeichen von Neubauplänen und einem Generationenwechsel.
Wenn die Feuerwehrabteilung Tonbach zur Versammlung lädt, geht es um mehr als nur Einsatzstatistiken – es geht um die Sicherheit und den Zusammenhalt im Tal, wie es in einer Mitteilung heißt.
Dieser Tage versammelten sich die Kameraden im Wellnesshotel Tanne, um auf ein Jahr zurückzublicken, das zwar einsatztechnisch ruhig verlief, strategisch aber richtungsweisend für die kommenden Jahrzehnte war.
Abteilungskommandant Florian Günther machte in seinem Bericht deutlich, dass hinter den Kulissen mit Hochdruck an der Modernisierung gearbeitet wird. Das prägende Thema der Versammlung: das neue Feuerwehrgerätehaus. „Wir stellen im Sommer 2026 die Weichen für die Zukunft unserer Abteilung“, betonte Günther mit Blick auf den aktuellen Planungsstand. Das neue Gebäude sei nicht nur eine Investition in Holz und Stein, sondern die notwendige Basis für eine schlagkräftiges und motiviertes Feuerwehrleben.
Dynamisches Duo übernimmt die Verantwortung
Ein emotionaler Höhepunkt war der Stabwechsel in der Nachwuchsarbeit. Nach jahrelangem, leidenschaftlichem Engagement gab Katja Wurster das Amt der Jugendleiterin ab. Mit Finn Claus und Michelle Faisst übernimmt nun ein dynamisches Duo die Verantwortung für die Retter von morgen, heißt es weiter.
Dass sich kontinuierliche Arbeit auszahlt, unterstrichen die Beförderungen durch Gesamtkommandant Martin Frey: Matthias Finkbeiner und Michelle Faisst wurden jeweils zur Hauptfeuerwehrfrau beziehungsweise zum Hauptfeuerwehrmann ernannt, während der stellvertretende Abteilungskommandant Michael Braun zum Oberlöschmeister befördert wurde.
Abschied von einem Wegbegleiter
Besondere Ehre wurde der Versammlung durch den Besuch von Kreisbrandmeister Frank Jahraus zuteil. Da er demnächst in den Ruhestand tritt, nutzte er den Abend für einen letzten offiziellen Gruß an die Tonbacher Wehr.
Die Abteilung bedankte sich herzlich für die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe und wünschte ihm für den „Unruhestand“ vor allem Gesundheit und Zeit für die Dinge, die im Dienst oft zu kurz kamen.
Bezirksbeiratsvorsitzender Bernd Bühner sowie die Führung der Feuerwehr Baiersbronn zeigten sich beeindruckt vom stabilen Fundament der Tonbacher Wehr.