Mit einem Neubau in Dunningen stellt Firner Trautwein die Weichen für die Zukunft der Drehteilefertigung. Foto: Firner Trautwein

Seit über 50 Jahren war die Firma Trautwein in Schiltach beheimatet. Mit dem Neubau in Dunningen hat der Mittelständler nun einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte realisiert.

Dunningen - Der neue Firmensitz des Spezialisten für anspruchsvolle Präzisionsdrehteile, der seit fünf Jahren im Verbund als "Firner Trautwein" an den Markt tritt, ist laut Mitteilung des Unternehmens mehr als nur ein Umzug vom badischen in den württembergischen Teil des Landes: Er ist ein selbstbewusstes Statement für den weiteren Weg in die Zukunft der Drehteilefertigung.

"Schon seit längerem hatte sich abgezeichnet, dass unsere Kapazitäten in Schiltach an Grenzen stoßen", erklärt Geschäftsführer Bernhard Firner. "Mit dem Neubau in Dunningen erhöhen wir unsere Leistungsfähigkeit umfassend und langfristig." Auf 20 000 Quadratmetern Gesamtfläche entsteht ein neuer Produktions- und Logistikkomplex mit entsprechendem Verwaltungstrakt – groß, modern, zukunftsorientiert. Dabei sei noch längst nicht aller Raum ausgeschöpft: "Wir haben weitsichtig geplant und auch künftige Entwicklungspotenziale berücksichtigt", so Firner. Mit dem Ausbau der Kapazitäten einher geht eine Erweiterung des Maschinenparks sowie die Umsetzung modernster Maßstäbe in Sachen Fertigungstechnologie, Messtechnik, Lagerlogistik, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Die gesamte Infrastruktur und alle Abläufe am neuen Standort in Dunningen sind dem Konzept von Lean Production verpflichtet, wodurch eine breite Effizienzsteigerung ermöglicht wird. Dazu zählt auch die Fertigung auf einer Ebene, die zu einer erhöhten Produktivität führt. Die verkehrsgünstige Anbindung des Neubaus sorgt zusätzlich für eine Optimierung der Logistik. Das Gebäude zeichnet sich als nachhaltiges KfW-Effizienzgebäude durch einen minimierten Energieverbrauch aus. Auf das klimagerechte Entwerfen und Bauen legte die Geschäftsleitung zusammen mit den Architekten und Fachplanern größten Wert. So wurde durch ressourcenschonende Gebäudetechnik ein zukunftsweisendes Konzept umgesetzt.

Auch optisch macht der Neubau, zu sehen direkt an der B 462, einiges her. Stefanie Firner, die als Tochter des Firmengründers die Geschicke des Unternehmens mitverantwortet, unterstreicht die Bedeutung des neuen Standorts in Dunningen: "Mit dem Neubau wollen wir auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter erhöhen. Unter dem Aspekt von New Work gehören dazu für uns beispielsweise die Realisierung von flexiblen Bürostrukturen, eine Mitarbeiterterrasse, großzügige Pausen- und Aufenthaltsbereiche und nicht zuletzt auch eine ergonomisch optimierte Ausstattung der Arbeitsplätze." So sei der Firmenverbund mit dem neuen Standort in Dunningen bestens aufgestellt, um das Leistungsversprechen weiter aktiv zu untermauern.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: