Ein neues Haus, um alle Schläuche, Fahrzeuge und Mitglieder unterzubringen, bekommt die Feuerwehr Heinstetten. Foto: Gomeringer

Heinstetten bekommt ein neues Feuerwehrhaus. Damit es schön und vor allem zweckmäßig wird, hat der Technische Ausschuss beschlossen, einen Architektenwettbewerb auszurichten und drei Architekturbüros zur Teilnahme einzuladen.

Das Heinstetter Feuerwehrhaus zu sanieren – es lohnt sich nicht mehr, wie das Team von „BMATT Architektur“ aus Wellendingen nach eingehender Untersuchung herausgefunden hat. Zusammen mit der Feuerwehrabteilung, die darin heimisch ist, hat die Stadt inzwischen den Platzbedarf ermittelt und ein Grundstück gesucht, auf dem er sich baulich umsetzen lässt. Fündig geworden ist sie schon im Mai im Gebiet Pfarrwiesen.

 

Was den Feuerwehrleuten wichtig ist

Dort lassen sich die Kriterien, die den Feuerwehrleuten wichtig sind, realisieren: hohe Funktionalität im Gesamtablauf bei Übungen und Einsätzen sowie Sicherheit beim Arbeiten. Nun soll in einem Wettbewerb ein Architekturbüro gefunden werden, dessen Plan das ermöglicht. Insgesamt 23 000 Euro lässt die Stadt sich das kosten – 9700 Euro bekommt das erstplatzierte Büro, 7600 Euro das zweit- und 5700 Euro das drittplatzierte.

Drei gewählte Mandatsträger entscheiden mit

Welcher Entwurf zum Zuge kommt, entscheidet ein Preisgericht, dem neben Bürgermeister Frank Schroft und Ortsvorsteher Thomas Deufel – er ist hauptberuflich in der Baubranche tätig – auch der Gesamtfeuerwehrkommandant Ralf Smolle, der Heinstetter Abteilungskommandant und sein Stellvertreter sowie Stadtbaumeister Claus Fecker angehören werden. Den Technischen Ausschuss vertreten in der Jury die Stadträte Ernst Berger (CDU), Harald Horn und Richard Götz (Freie Wählervereinigung). Beratend mit dabei ist Diplom-Ingenieur Bernd Mattern.

Im Frühjahr sollen die Aufträge rausgehen

Bis zum Januar haben die Architekturbüros Zeit, ihre Entwürfe abzugeben, und die Aufträge sollen dann – entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts – im Februar oder März rausgehen.

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses waren mit all diesen Punkten einverstanden – nun sind die Architekten am Zug.