Nina Lorch-Beck ist neu im Kreistag. Im Interview sagt sie, dass Männer und Frauen gemeinsam bessere Entscheidungen treffen.
56 Kreistagsmitglieder gibt es. Nur neun davon sind Frauen. Eine von ihnen ist Nina Lorch-Beck (CDU).
Was hat Sie bewogen zu kandidieren?
Mein bisheriges ehrenamtliches Engagement für unsere Heimat und Region im Bereich der Wirtschaft (IHK) und des Sozialen wie für die Kinderkrebsnachsorgeklinik Tannheim und das Gymnasium Ebingen. Dazu kommt der tägliche Umgang in unserer Firma mit Menschen – ich höre , fühle und sehe, was Menschen bewegt. Außerdem brauchen wir mehr Frauen in der Politik. Ich bin überzeugt, dass Männer und Frauen gemeinsam bessere Entscheidungen treffen. Und: Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Ich möchte mich in der Kommunalpolitik einbringen, damit ich helfen kann.
Wofür möchten Sie sich im Kreistag stark machen?
In erster Linie für den Wirtschaftsstandort Zollernalb und unseren Handel. Eine starke Wirtschaft garantiert Arbeitsplätze – nur dann können wir auch gute Sozial- und Bildungspolitik machen. Die Gesundheitspolitik und das Zentralklinikum interessieren mich.
Was sind Ihre Hobbys, Beruf, Ihr Alter, Familienstand und Wohnort ?
Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Söhne und zwei Hunde. Ich lebe und arbeite als selbstständige Unternehmerin in Winterlingen-Straßberg. Ich liebe die Natur der Schwäbischen Alb. Work-Life-Balance: Zu meinem Leben gehören Familie und Freunde, meine Arbeit und Ehrenämter – das ist mein Gleichgewicht.
Wer ist Ihr politisches Vorbild und wer Ihr Negativ-Beispiel?
Wolfgang Schäuble – er hat gezeigt, was mit Willen möglich ist. Negativ-Beispiel? Da gibt’s viele!