Caspar Spindler Foto: Spindler

Caspar Spindler, Pharmazeut aus Balingen, ist neu im Kreistag, in dem er für die FDP Platz nimmt. Stark machen will sich der dreifache Vater auch für eine kinderfreundliche Umgebung.

Beachtliche 2087 Stimmen hat Caspar Spindler bei der Kreistagswahl am 9. Juni bekommen. Er sagt, „nur klagen“ helfe nicht weiter in der derzeitigen politischen Lage.

 

Was hat Sie bewogen für den Kreistag zu kandidieren?

Ich möchte aktiv etwas bewirken und Verantwortung übernehmen anstatt nur zu klagen. Die derzeit angespannte politische Lage hat mir den letzten Anstoß gegeben, als Parteiloser auf der FDP-Liste für den Kreistag zu kandidieren.

Gesundheitsversorgung im Fokus

Wofür wollen Sie sich im Kreistag stark machen?

Nicht zuletzt durch meinen Beruf bin ich an einer intakten und funktionierenden Gesundheitsversorgung vor allem in ländlichen Bereich interessiert. Zusätzlich mache ich mich für eine lebenswerte und kinderfreundliche Umgebung stark.

Was sind Ihre Hobbys, Ihr Beruf, Alter, Familienstand und Ihr Wohnort?

Als studierter Pharmazeut bin ich (36 Jahre) mittlerweile Inhaber von zwei Apotheken und Mitglied des Vorstandes des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Mit meinen drei kleinen Söhnen wohnen meine Frau, die mir immer den Rücken frei hält, und ich in Balingen.

Politisches Vorbild ist schwer zu finden

Wer ist Ihr politisches Vorbild? Und wer Ihr Negativ-Beispiel?

Ein politisches Vorbild ist auf der derzeitigen politischen Bühne schwer zu finden. Als Ideal würde ich einen integeren, wahrheitstreuen Politiker nennen, der nur der Gesellschaft und nicht seinen eigenen Interessen dient.

Mein Negativ-Beispiel ist Gesundheitsminister Karl Lauterbach: Er macht öffentlichkeitswirksame Politik, gepaart mir Halbwissen der Materie und einem Drang, die Wahrheit zu verdrehen.