Auch Tyson Spink hat sich bereits bestens in Schwenningen eingelebt. Foto: Roland Sigwart

Eishockey: Neu bei den Wild Wings (3): Angreifer Tyson Spink.

Warum sind Sie ein Wild Wing geworden?

Natürlich war auch für uns auch wichtig, dass Niklas Sundblad hier erneut unser Trainer ist. Wir hatten sehr viele gute Dinge über die Wild Wings und die DEL gehört.

Was wollen Sie mit der Mannschaft erreichen?

Ich möchte mit dem Team so viele Spiele als möglich gewinnen und dann die Play-offs spielen.

Was bedeutet Eishockey für Sie?

Eishockey ist mein Leben. Mit zwei Jahren habe ich begonnen. Jeden Tag nehme ich mir vor, hart zu arbeiten, aber auch der Spaß darf dabei nicht zu kurz kommen.

Warum haben Sie die Nummer 96 gewählt?

Ich habe diese Nummer schon gemocht, als ich noch Jugendlicher war.

Ich welchen Bereichen liegen Ihre Stärken?

Ich denke, dass meine Vorzüge im kreativen Bereich in der Offensiv-Zone liegen.

Welche Vorbilder haben Sie im Eishockey?

Das ist der russische NHL-Spieler Pavel Datsyuk.

Wie sieht ein perfekter Tag ohne Eishockey für Sie aus?

Ein idealer Tag beginnt für mich mit einer guten Tasse Kaffee, dann geht es raus mit meinem Hund Mowgli, und am Abend gewinnen wir.

Was haben Sie von der Region schon kennengelernt?

Ich hatte leider aufgrund von Covid 19 noch nicht so viel Gelegenheit, mir die Gegend genau anzuschauen. Aber mein erster Eindruck ist toll, und mein Hund mag auf jeden Fall die vielen Wälder.

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal zu Abend essen?

Mit dem Footballspieler Tom Brady.

Über was können Sie sich freuen?

Wenn ich von einem Spiel heimkomme und mich mein Hund schon an der Türe empfängt. Und ich freue mich über ein gutes Eis.

Worüber können Sie sich ärgern?

Über Menschen, die Dreck machen und diesen dann nicht beseitigen.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten?

Filme schauen, Spazierengehen und mich mit Freunden treffen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Ich esse gerne Sushi.

Welche Musik lieben Sie?

Auf jeden Fall Country-Musik.

Sie erkrankten vor zweieinhalb Wochen an Covid 19. Wie denken Sie generell über diese große Krise?

Die Hoffnung ist bei mir groß, dass wir wieder ein relatives normales Jahr 2021 erleben werden.

Name:Tyson Spink. Position: Stürmer. Geboren: 31. Dezember 1992 in Williamstown (Ontario/Kanada). Größe: 1,84 Meter. Gewicht: 84 Kilogramm. Schusshand: links. Rückennummer: 96.

Vergangenheit - Gegenwart:

Seine Karriere startete der Zwillingsbruder von Tylor Spink bei den Char-Lan Rebels in der Nachwuchsliga. In der gleichen Saison spielte er allerdings auch noch für die Cornwall Colts, für die er anschließend in den verschieden Juniorenligen bis 2012 auflief. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Tylor Spink studierte der Kanadier an der Colgate University und spielte für das Eishockeyteam in der National Collegiate Athletic Association (NCAA). Nachdem Tyson Spink in der Saison 2015/16 seinen Abschluss am College gemacht hatte, spielte er noch fünf Partien in East-Coast-Hockey-League für Toledo Walleye, in denen er vier Scorerpunkte verbuchte. Zur Saison 2016/17 verlängerte er seinen Vertrag bei Toledo zusammen mit seinem Bruder Tylor. In der sehr erfolgreichen Saison konnte Tyson Spink 75 Scorerpunkte (33 Tore, 42 Assists) erzielen und wurde zum ECHL- Rookie of the Year gewählt. Anschließend wagte er mit seinem Zwilling Tylor den Sprung nach Europa und wechselte in die Svenska Hockeyligan (SHL) zum Örebro HK, wo auch Niklas Sundblad Trainer und Sportdirektor war. In der Saison 2019/20 wechselte das Zwillingspaar zum finnischen Erstligisten Porin Ässät. In der Vorsaison verbuchte Tyson Spink in 50 Pflichtspielen 16 Tore und 19 Assists. Im Sommer diesen Jahres entschied er sich gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder zum Wechsel in die DEL, in der die beiden gegen Ingolstadt ihr Debüt feierten.

Das meint der Trainer:

Tyson und Tylor Spink werden schon lange von Schwenningens Trainer Niklas Sundblad geschätzt, und der Schwede ist froh, nun wieder mit den Zwillingen bei den Wild Wings zusammenarbeiten zu können. "Sie passen exakt in unser Spielprofil. Tyson und auch Tylor sind sehr schnell, technisch gut und torgefährlich. Tyson vielleicht noch einen Tick mehr als sein Bruder", schmunzelt Niklas Sundblad, der die beiden auch wegen ihres großen Ehrgeizes und Kampfeswillens schätzt. Die Corona-Erkrankung hat die beiden, so der Schwenninger Coach, "vielleicht kräftemäßig etwas zurückgeworfen, aber sie werden bald wieder bei 100 Prozent sein".

  
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