Der TV-Maler Bob Ross war Hobbycoach, Seelentröster – und Umsatzbringer. Foto: Netflix/Rofé

Millionen Menschen haben Malkurse von Bob Ross gesehen. Die Netflix-Doku „Bob Ross: Glückliche Unfälle, Betrug und Gier“ erzählt von Kitsch und Kämpfen.

Stuttgart - Reden wir lieber nicht über Kunst. Bob Ross tat es auch nicht. Ob seine Landschaftsbilder bei manchen Betrachtern Lachanfälle oder Kopfschütteln auslösten, war dem in den USA immens populären und auch in Deutschland bekannten Fernsehmaler ziemlich egal. In seiner Show „The Joy of Painting“ klatschte er jeweils in einer halben Stunde ein neues Gemälde hin, gern eine Variation von schroffen, schneebedeckten Bergen im Hintergrund, viel Nadelholz im Vordergrund. Mit warmer Stimme ermutigte er seine Zuschauer, jeder könne malen, es brauche kein besonderes Talent.

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