Die Veranstaltung lockte zahlreiche Zuhörer in den Hebelsaal des Dreiländermuseums. Unter anderem war das Verbinden des Tüllinger Bergs mit anderen Biotopen ein Thema. Foto: Kristoff Meller

Eine Infoveranstaltung zur Verbundplanung bei Biotopen fand kürzlich im Dreiländermuseum statt.

Interessierte Zuhörer nahmen an der Bürgerinformationsveranstaltung zur Biotopverbundplanung im Hebelsaal des Dreiländermuseums teil. Das Ziel der Veranstaltung war es, einen Zwischenbericht der Planungsergebnisse zu geben und wichtige Impulse und Hinweise von Bürgern, insbesondere Flächenbetreibern sowie Grundstückseigentümern, für den weiteren Prozess einzuholen.

 

Landwirte und Naturschützer

Rund zwanzig Personen aus der Landwirtschaft, Naturschutz-Interessierte und Bürger nutzten die Veranstaltung für einen regen Informationsaustausch mit dem Ziel, die Zukunft der heimischen Naturräume aktiv mitzugestalten, teilt die Stadt Lörrach mit.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden erste Planungsergebnisse anhand von potenziellen Verbindungsachsen der Biotope vorgestellt und erläutert. So sind beispielsweise Konzepte gefragt, wie etwa der Tüllinger Berg, der reich an Flora und Fauna ist, (wieder-)verbunden werden kann mit den Biotopflächen beispielsweise im Nordwesten der Stadt. Zu überwinden gilt es hier, zum Beispiel, die Autobahn.

Das Planungsteam konnte dazu bereits Ideen und Maßnahmen entwickeln und vorstellen.

Wie es mit der Planung weitergeht

An der Planung beteiligt sind das Büro proECO/Wehr mit Christoph Schmidt und Carolin Rebell, Vivien von Königslöw, Biotopverbund-Botschafterin beim Landschaftserhaltungsverband Lörrach, sowie der städtische Fachbereich Umwelt & Mobilität. Gemeinsam erarbeiten sie die Maßnahmenvorschläge, die auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt sind und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, heißt es. Die Präsentation des finalen Projektberichts ist für Herbst 2026 im Rahmen einer Abschlussveranstaltung vorgesehen.