Ein verregneter Sonntag – mit Schirmen lassen sich es die Besucher trotzdem nicht nehmen, über dem Markt zu flanieren. Foto: Ursula Kaletta

Wieder einmal bot die Kurstadt Bad Dürrheim eine Gelegenheit, den Sonntag dort zu verbringen. In der Innenstadt sowie im Gewerbegebiet waren einige Geschäfte zum Informieren und zum Verkauf geöffnet. Höhepunkt war der Naturparkmarkt.

Ein Besuchermagnet war am Sonntag der Naturparkmarkt des Naturparks Südschwarzwald auf dem Rathausplatz und in der Luisenstraße, der seit 25 Jahren in der Region stattfindet und zum neunten Mal in Bad Dürrheim.

 

Naturparkmärkte bieten in reicher Auswahl die Produkte der Erzeuger der Region an, sei es aus Forst, Landwirtschaft oder aus dem Handwerk.

Die Naturparkmärkte sind nicht zu vergleichen mit Bauernmärkten, da sie vielfältiger ausgestattet sind – auch mit dem Ziel, auf die landwirtschaftlichen Betriebe und auf das heimische traditionelle Handwerk aufmerksam zu machen und es zu unterstützen.

Jubiläums-Markt unter grauem Himmel

Zu diesem Jubiläum hätte bestens ein richtig sonniger Sonntag im Oktober gepasst. Doch musste der Jubiläums-Markt unter grauem Himmel und häufigen Regenschauern stattfinden, was sich sicherlich auf die Besucherzahlen auswirkte.

Kürbisse gibt es in reichlicher Auswahl. Foto: Ursula Kaletta

Die Gäste, die mit Regenschutz und Regenschirm an den hübsch dekorierten Ständen und Holzhäuschen der Händler vorbei schlenderten, schauten, führten Gespräche und kauften ein.

Rund 40 Aussteller aus der Region präsent

Trotz des verregneten Sonntags hatten waren rund 40 Aussteller aus der Region präsent, um ihre Erzeugnisse mit kleinen Kostproben anzubieten. Schwer fiel vielen Besuchern dabei sicherlich die Auswahl an kulinarischen Genüssen.

Gestrickte Socken bereiten auf den Winter vor. Foto: Ursula Kaletta

Es gab Herzhaftes, wie knackige Bauernbratwürde, saftiger Schinken, geräucherter Speck und Fleisch. Das alles war frisch an der Theke, eingeschweißt und in Konservendosen zu bekommen. Wem Süßes das Wasser im Mund zusammenlaufen ließ, der kam auch nicht zu kurz.

Zu kaufen gab es Marmelade aus den unterschiedlichsten Früchten. Goldgelben Blüten- und Waldhonig hatten die Imker zu bieten. Flüssigen Genuss gab es mit edlen Spirituosen, Wein und Fruchtsäften, wo gerne auch ein „Probierele“ ausgeschenkt wurde. Frische Backwaren ergänzten das große Angebot.