Bei einem Tag der offenen Tür können sich Besucher über die Einrichtung in Dornhan informieren. Die Eröffnung ist Ende August.
Noch gibt es am Naturkindergarten in der Brachfelder Straße 99 einiges zu tun. Die Firma Calmbach aus Betzweiler-Wälde ist gerade dabei, die Außenanlage herzustellen. Auch die Arbeiten für die Wasserversorgung, die bisher nur provisorisch vorhanden ist, sind noch im Gang.
„Bis zum Tag der offenen Tür wird der Naturkindergarten aber fertig sein“, versichert Bürgermeister Markus Huber. Der Termin ist am Freitag, 6. Juni, von 14 bis 17 Uhr. Die Eltern können dann die Räume besichtigen, sich informieren, dabei Kaffee trinken und Kuchen essen. Es wird einen Basteltisch und Spiele für die Kinder geben.
Eine natürliche Umgebung
Eigentlich hätte die Einrichtung schon in Betrieb sein sollen, doch es lagen zu wenig Anmeldungen vor. „Wir konnten dies im Vorfeld nicht einschätzen“, sagt Huber. Der Start ist jetzt Ende August mit drei Kindern geplant. Sukzessive werden, so Huber, weitere dazu kommen. Sollte die Nachfrage größer werden, könne man die Kleingruppe erweitern.
Huber ist überzeugt, dass der Naturkindergarten Zuspruch findet. Über die Brachfelder Straße ist die Schutzhütte, ausgestattet mit Strom und Wasser, gut mit dem Auto oder Fahrrad erreichbar. Der Außenbereich mit seiner schönen Natur ist attraktiv: Wiese, Hügel, Büsche und der Wald sind ideal, um sich im Freien aufzuhalten und zu spielen.
Verlängerte Öffnungszeiten geplant
„Ich bin überzeugt, dass der Naturkindergarten seine Zielgruppe findet“, meint Huber. Damit ist die Stadt nun auch in der Lage, genug Kindergartenplätze für die über Dreijährigen anzubieten.
Vorgesehen sind verlängerte Öffnungszeiten. Die Betreuung erfolgt von morgens bis kurz nach Mittag. Danach könnte die Schutzhütte von anderen städtischen Gruppen genutzt werden. Das Haus sei für den Fall, dass der Bedarf an Kindergartenplätzen zurück gehe, multifunktional aufgebaut. Momentan seien die Kinderzahlen aber weitgehend stabil.
Beim Tag der offenen Tür können sich die Besucher ein besseres Bild vom Naturkindergarten machen. Huber rechnet damit, dass danach weitere Anmeldungen erfolgen.