Der neue Naturkindergarten in Dornhan nimmt Gestalt an: Die ersten Kinder sind angemeldet, die Schutzhütte ist fast fertig, und am 5. Mai geht es los! Einen Monat später können sich Interessierte beim Tag der offenen Tür selbst ein Bild machen.
Die ersten Kinder haben sich für den Dornhaner Naturkindergarten inzwischen angemeldet. Der Eröffnungstermin steht auch fest: Am 5. Mai ist der Start. Einen Monat später ist ein Tag der offenen Tür geplant.
„Schön ist es geworden, ich freue mit, dass es bald los geht“, sagt die Leiterin des Naturkindergartens, Lisa Bleibaum, zur schmucken Schutzhütte an der Brachfelder Straße. Bei dem Vororttermin mit Bürgermeister Markus Huber, Hauptamtsleiterin Sabine Munz und dem Leiter des technischen Bauamts, Swen Plaszewski, ist es eisig kalt. Auch bei solchen Minustemperaturen wird die Schutzhütte in erster Linie nur dazu gebraucht, sich umzukleiden. Dann geht es raus zum Spielen.
Interessen der Kinder stehen im Vordergrund
Lisa Bleibaum hat das erzieherische Konzept ausgearbeitet. Zwei wesentliche Punkte sind, dass die Interessen der Kinder, je nach Situation, im Vordergrund stehen. Zum anderen sollen sie mit Unterstützung der Erzieherinnen zu mehr Selbstständigkeit hingeführt werden.
Paten für Obstbäume gesucht
Die Umgebung der Schutzhütte ist Spiel- und gleichzeitig Lernplatz, wo die Kinder die Natur hautnah erleben. Der aufgeschüttete Erdhaufen kann zum Rutschen oder im Winter auch zum Schlittenfahren dienen. Der angrenzende Stadtwald wird ebenfalls genutzt. Vorgesehen ist, dass auf dem Gelände noch Obstbäume und Beeren gepflanzt werden. Dafür würden Paten gesucht, teilt Hauptamtsleiterin Sabine Munz mit.
Die Schutzhütte ist für zwei Gruppen mit jeweils 20 Kindern gebaut worden. Das Holzgebäude wird ausgestattet mit Wasser, Strom und Internet. Eine Photovoltaikanlage ist bereits auf dem Dach installiert. Der Betonboden wird mit einer Wärmepumpe beheizt. Momentan ist der Innenausbau im Gang. Der Elektriker war kürzlich da. „Jetzt warten wir auf die Fenster“, berichtet die gerade anwesende Architektin Gerhild Hamberger. Der Zeitplan konnte bislang eingehalten werden. Eine Winterpause habe es so gut wie nicht gegeben. Kommende Woche soll der Kran abgebaut werden, dann geht es mit der Dämmung der Wände und des Daches weiter.
Für zwei Gruppen konzipiert
Das Gebäude ist so konzipiert, dass die Kinder sich im Garderobenraum, gleich nach dem Eingang, umziehen. Im hinteren Teil befinden sich zwei Gruppenräume, die mit einer Schiebewand abtrennbar sind. In einem davon wird eine kleine Küche eingerichtet.