Die Leidenschaft zur Naturfotografie eint Ingo Arendt, David Hettich, Markus Mauthe und Bernd Römmelt.
Und längst pflegen sie eine Freundschaft, die weit über ihre bebilderten Expeditionen und Abenteuer hinausreicht, in denen sie als Jäger des Lichts auftreten.
In Villingen waren sie innerhalb Michael Hoyers Multi-Media Event-Reihe story VS nach rund zehn Jahren zum zweiten Mal zu Gast und öffneten ihrem Publikum in der Neuen Tonhalle mit Liebe zum Detail während mehr als 135 Minuten die Augen für die Schönheiten der Natur.
Dabei präsentierten die Backstreet Boys der Naturfotografie aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln und Ansätzen, welche Naturphänomene und Schönheiten die Erde zu bieten hat.
Ingo Arendt
Den Auftakt machte Ingo Arendt, der seine Leidenschaft für beeindruckende Tieraufnahmen mit einer hierfür unerlässlichen Ruhe, Konzentration, Geduld und Ausdauer kombiniert. Sei es bei der Jagd nach bestechenden Bildern eines Pumas oder beim Erlegen einer Hornisse durch Bienen. In jedem Foto war der Anspruch zu erkennen, alles aus den Motiven herauszuholen, was möglich ist.
So wirkten die Pumaszenen auf den in Patagonien gemachten Fotografien, als würden sie sich direkt auf der Bühne abspielen. Jedes Fellhaar wirkte so, als wären sie einzeln aufgenommen. Und wer in das Geschehen eintauchte, konnte einen Hauch Patagonien spüren.
Markus Mauthe
Seine Tätigkeit als Botschafter für den Naturschutz war in jedem Foto von Markus Mauthe zu erkennen, der die Faszination Afrika mit seinen Menschen, Ethnien und Stämmen ganz nahe brachte. Mauthe fing dabei die unterschiedlichsten Emotionen ein, erfasste magisch wirkende Momente und jedes noch so kleine Lächeln.
David Hettich
In die Tiefe der Weltmeere und die unglaubliche Schönheit der Meereslebewesen und Korallenriffe tauchte der Schwarzwälder David Hettich das Publikum ein. Dabei beeindruckte er wie seine Vorredner mit einem beeindruckenden Wissen, das weit über die Informationen hinaus reichte, die auf seine Bilder beinhalteten.
Bernd Römmelt
Mit einer Hommage an seine Heimat Bayern entführte der Landschaftsfotograf Bernd Römmelt in die Wunderwelt der Alpen, deren Schönheiten er auf seinen Fotos akribisch festhält. Römmelt beeindruckte zudem mit den Fotos, die ihm während eines Aufenthalts in der Nähe einer Herde Moschusochsen im hohen Norden Europas bescherte.
Mit dem Satz „Glauben sie mir, das Leben ist schön“ verabschiedete er sich vom Publikum am Ende der meisterhaften Bilddokumentation der vier Naturfotografen. In diesem Moment gab ihm wohl jeder recht, der die zurückliegenden Stunden erlebt hatte.
Die story VS dreht sich indes weiter und lädt am Sonntag, 7. Dezember, zum Wunderwerk Erde ein, das der Geowissenschaftler Christian Klepp anhand Fotografien präsentieren wird.