Zur Klausurtagung kamen Vertreter der Nationalparkregion in Sasbachwalden zusammen. Foto: Nationalparkregion

Drei Jahre nach ihrer Gründung zog die Nationalparkregion Schwarzwald bei einer Klausurtagung eine positive Bilanz.

In einem spannenden und produktiven Treffen in Sasbachwalden wurden wichtige Themen und Entwicklungen für die Zukunft der Region diskutiert, heißt es in einer Mitteilung der Nationalparkregion zur Klaustagung.

Die Veranstaltung fand in Anwesenheit der Gesellschafter – darunter die Bürgermeister der Region – sowie touristischer Mitarbeiter der Nationalparkregion, von Mitgliedern des Aufsichtsrats und der Marketing-Kerngruppe statt.

Chancen im Tourismus

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ruf betonte die Wichtigkeit der Tagung, um gemeinsam auf das Vergangene zurückzublicken, konzeptionelle Grundlagen und Fortschritte zu prüfen sowie den weiteren Weg der Region gemeinsam zu definieren.

Auf der Agenda stand unter anderem ein Vortrag von Andreas Braun, dem Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, der über die Rahmenbedingungen und die Chancen der touristischen Entwicklung der Nationalparkregion aus Landesperspektive sprach. Myriam Geiser und Xenia Jauker, die beiden Geschäftsführerinnen der Nationalparkregion, präsentierten den aktuellen Stand der laufenden Projekte und gaben einen Ausblick auf die künftige Arbeit. Die auf die Tourismus- und Freizeitbranche spezialisierte Unternehmensberatung Project M aus München führte nicht nur durch den Tag, sondern bot laut der Pressemitteilung ebenfalls wertvolle Einblicke in bewährte Praktiken der interkommunalen Zusammenarbeit im Tourismus.

Positive Grundstimmung

Die Klausurtagung sei von einer positiven Grundstimmung und Anerkennung für die bisherige Arbeit der Nationalparkregion Schwarzwald geprägt gewesen, heißt es weiter. „Es ist bemerkenswert, wie viel in den drei Jahren seit Gründung des Zusammenschlusses aus 27 Gemeinden bereits erreicht wurde“, sagte etwa Thomas Krechtler, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Nationalparkregion und Bürgermeister der Gemeinde Lautenbach. Er hoffe, dass die Gemeinden in den kommenden Jahren noch enger kooperieren und ihre Kräfte bündeln, um die Region weiterhin erfolgreich zu entwickeln.

Die Tagungsteilnehmer bekräftigten ihr klares Bekenntnis zur Nationalparkregion und diskutierten verschiedene Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung.

Sie beschlossen zudem, regelmäßige Klausurtagungen einzuführen, um den Austausch zwischen den Gemeinden und Partnern der Region zu stärken. Die nächste Zusammenkunft ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Weitere Informationen unter www.nationalparkregion-schwarzwald.de