Bei der Einweihung der Info-Tafel (von links): Dajana Greger, Stadtbaumeister Rudolf Müller, Amtsverwalter Norbert Beck, Janine Hermann und Xenia Jauker Foto: Werner Hering

Eine digitale Info-Tafel, die über den Nationalpark informiert, wurde in Alpirsbach eingeweiht.

Alpirsbach ist der südlichste Zipfel des Nationalparks Schwarzwald. Und alle Besucher, die aus dem südlichen Bereich in den Park kommen, passieren zuerst Alpirsbach. Nun haben sie in der Klosterstadt die Möglichkeit, sich über eine digitale Info-Tafel über die vielen Sehenswürdigkeiten im Nationalpark zu informieren. Auch über die Attraktionen in Alpirsbach selbst gibt es Informationen.

 

Amtsverwalter Norbert Beck dankte bei der Einweihung der Tafel der Leader-Aktionsgruppe Nordschwarzwald, stellvertretend Geschäftsführerin Dajana Greger, für die Förderung mit 8000 Euro.

Xenia Jauker, Geschäftsführerin der Nationalparkregion Schwarzwald, führte die Funktionen der Info-Tafel vor, die mit einem großen Touchscreen-Monitor ausgerüstet ist. Über diese Oberfläche lassen sich die verschiedenen Bereiche ansteuern und aufrufen. Wie sie ausführte, sei für die 27 beteiligten Gemeinden eine große touristische Datenmenge erfasst worden. Ohne die Förderung durch das Verkehrsministerium des Landes wäre dies nicht möglich gewesen, betonte sie.

Parkplatzbelegung an der Schwarzwaldhochstraße

Erfasst, so Jauker, werden auch Auslastungsdaten wie beispielsweise die Parkplatzbelegung an der Schwarzwaldhochstraße. Aber auch die Auslastung von Sehenswürdigkeiten oder die ÖPNV-Daten sind abrufbar. Mit diesem Terminal können – unabhängig von den Öffnungszeiten der Tourist-Info – Informationen abgerufen werden. Die Anzeigen sind standortabhängig. Das heißt, die örtlichen Sehenswürdigkeiten werden zuerst angezeigt und die weiteren kommen entfernungsabhängig dazu. Die Nutzer können sich aber auch über das gesamte Angebot informieren. Wie Jauker ergänzend sagte, wird auch die Auslastung der Geräte erfasst. An verschiedenen Geräten seien bis zu 300 Berührungen pro Stunde gemessen worden.

Wenn sich ein Nutzer über die Tafel zum Beispiel eine Wanderung aussucht, hat er die Möglichkeit, sich die Infos über einen QR-Code auf sein Smartphone zu laden und auch unterwegs alle Infos parat zu haben. Die Bedienung der Terminals ist sehr einfach. Ist der Bildschirm dunkel, also im Stromsparmodus, genügt es, diesen zu berühren und einige Sekunden zu warten. Der Bildschirm schaltet sich dann wieder ein. In Form von Kacheln werden die verschiedenen Angebote auf dem Bildschirm dargestellt.

Land fördert Projekt

Dajana Greger sagte, für die Leader-Förderung stünden seit 2020 jährlich 200 000 Euro zur Verfügung. Als Kleinprojekte – in welche Kategorie auch das Terminal fällt – werden Vorhaben mit Kosten von weniger als 20 000 Euro bezeichnet. Die Leader-Förderung stehe auch für die gute Zusammenarbeit und Vernetzung in der Region, so Greger. Damit die Benutzer sehen, dass dieses Projekt von Leader gefördert wird, überreichte sie Norbert Beck eine Förderplakette, die beim Terminal angebracht werden soll.