Ein Besuch der Allerheiligenwasserfälle im Nationalpark Schwarzwald gestaltet sich aktuell schwierig. Denn ein Teil des dortigen Wegs ist gesperrt. Was Besucher jetzt wissen müssen.
Die Allerheiligenwasserfälle – ganz am Rande des Nationalparks Schwarzwald gelegen – gehören zu den beliebtesten Touristenattraktionen in der Region. Doch aktuell ist der Besuch der Wasserfälle nur eingeschränkt möglich.
Denn wegen eines Erdrutsches musste der an den Fällen entlangführende Weg vorübergehend gesperrt werden. Das berichtet eine Pressesprecherin des Nationalparks. Wodurch der Erdrutsch ausgelöst wurde, sei aktuell noch unklar.
Doch was bedeutet die Sperrung nun für Touristen und Wanderer? „Circa zwei Drittel der Wasserfälle sind weiterhin begehbar“, erklärt die Sprecherin. „Die Wasserfälle sind nicht komplett gesperrt.“
Ein Teil der Wasserfälle kann besichtigt werden
Allerdings ist dieser Teil der Wasserfälle nur von der Talseite aus erreichbar. Wer also nur wegen den Wasserfällen anreist, sollte am besten sein Auto auf dem Parkplatz nahe des Haupteingangs abstellen. Von dort können die Besucher dann bergauf bis zur Sperrung wandern und dabei zumindest einen Teil der Wasserfälle besichtigen.
Startet man hingegen an der oberhalb der Fälle gelegenen Klosterruine, trifft man schon relativ bald auf den gesperrten Abschnitt. Offenbar lässt sich von dort zwar ein Blick auf den oberen Teil der Allerheiligenwasserfälle erhaschen. Allerdings sei dort nur wenig zu sehen, meint die Sprecherin.
Umleitung über Sagenrundweg
Wer dennoch – zum Beispiel als Teil einer längeren Wanderung – von unterhalb der Fälle die Klosterruine erreichen will, kann als Umleitung einen Teil des sogenannten Sagenrundwegs gehen. Die Umleitungsstrecke ist laut Angaben des Nationalparks ausgeschildert.
Allerdings führt die Umleitung nicht an den Wasserfällen vorbei. Wer sich diese nicht entgehen lassen möchte, muss also zunächst den bereits beschriebenen Weg hin und zurück laufen und erst dann die Umleitung nehmen.