Anton Schmid als waschechter irischer Kobold in der Riedicher Bütt Foto: zVg/Timo Philipp

Schlümpfe, Löwen, Affen und auch die ein oder anderen Gummibären hüpften hier und dort und überall am durch Riedichen.

Die Bergvogtei Riedichen hatte unter dem Motto „Phantastischen Tier- und Märchenwelt“ zum Chappeobend eingeladen. Gleich zu Beginn des Programms begrüßte die Riedicher Dorfkapelle die anwesenden Narren mit Klassikern wie „Was ist los heute Abend in dem Keller“ und „Prost Prost Prösterchen“.

 

Bergvogt Fabian Schmid, begrüßte alle anwesenden Narren im gut gefüllten Gemeindesaal und übergab dann das Wort einem ursprünglich im Zeller-Bahnhofs-Ghetto entsprungenen Fabelwesen. Die „Talahenne“ Vanessa (Carla Gersbacher) wurde berufen in Riedichen durch den Chappobend führen. Laut eigener Aussage ist sie mit ihrem E-Roller zuvor unter anderem in Gresgen gelandet auf der Suche nach einer Palme. Konsterniert musste sie dort wieder abziehen. Der versprochene tropische Baum wurde laut neuer Bürgermeisterin von Zell bereits gefällt. Man berufe sich auf den Schutz heimischer Baumarten.

Die jüngsten Riedicher Narren tanzten als Schlümpe bevor zwei pensionierte Feen (Nicole Seeberger und Elke Kuttruff) auf ihrem Rentnerbänkle die Missgeschicke und Irrwege der Riedicher Märchenweltbewohner Revue passieren ließen.

Als dann Hürus Axel vo edlem Blued samt Gefolge einmarschierte, musste er sich zuerst Prüfen lassen. Als ausgesprochener Film-Narr musste er Titelmelodien raten, Schauspieler an Bildausschnitten erkennen und Zitate den Filmen zuordnen.

Ein waschechter irischer Kobold (Anton Schmid) hatte das vergangene Jahr Einsicht in die Abenteuer der Riedicher. Die Schnitzelbangg berichtete von Selbsttherapieversuchen eines Riedicher Maus-Phobikers im Rostocker Zoo, dem „Bio-Blaar-Fleisch“ von blaarenden Gaisbühler Kühen und dem vergeblichen Versuch ein Hermes Paket bei DHL aufzugeben.

Der Tanz der Riedicher Feuerwehrsäcke zauberte den Kampf von Feuer und Wasser auf die Bühne bevor dann zum Schluss das Publikum noch auf die Bühne gezogen wurden. Drei Zweier-Teams mussten sich in so manchen fantastischen Spielen beweisen.