Vogt Christoph Greiner freute sich über den flotten Tanzauftritt der Vogtei-Damen. Foto: zVg/Mittelstädter Vogtei

Ausgelassene Stimmung herrschte beim Mittelstädter Chappeobe in Zell.

Vogt Christoph Greiner konnte sich über einen vollen Löwensaal freuen. Den Gästen – unter ihnen auch Bürgermeisterin Marion Isele – wurde ein unterhaltsames, närrisches Programm geboten. Traditionell werden am Mittelstädter Kappenabend die Berichte der Hebamme (Jutta Kremer) und des Schermusers (Michael Gehri) verlesen.

 

Polizist Axel Umber wurde dieses Jahr von seinen beiden Sekretärinnen (Christine Franz und Anne Liebetanz) vertreten. Sie verlasen ein Gruß- und Schlusswort ihres Chefs und berichteten über Geschehnisse und Einsätze im vergangenen Jahr.

Frauenpower war angesagt, als die Damen der Vogtei die Stimmung mit einem „Gute-Laune-Tanz“ kräftig anheizten. Dass es nicht ganz einfach ist, einem Kölner Karnevalisten die Zeller Fasnacht – inzwischen immaterielles Kulturerbe - bei einem Rundgang durchs Städtli zu erklären, zeigten Christine Franz, Anne Liebetanz und Sandro Gazzana. Selbst unter Einsatz der künstlichen Intelligenz als Übersetzungshilfe hatte „Herr Gedöns“ Mühe, alles zu verstehen. Eine exzellente „Nummere“, in dem Sandro Gazzana in verblüffendem „Kölsch“ glänzte.

Höhepunkt des Abends war natürlich der stimmungsvolle und herzliche Empfang von „Hürus Axel vo edlem Bluet“ und seinem Gefolge in seiner Heimatvogtei.