Dieser Tage geht es rund in der Schwenninger Neckarhalle. Die fleißigen Helferinnen und Helfer der Narrenzunft haben mit dem Aufbau des Eröffnungsballs begonnen.
Dieser findet über zwei Tage am 16. und 17. Januar statt, und für das Motto „Dolce Vita“ stehen alle Akteure bereits in den Startlöchern, wie Ballorganisator Günther Hermel berichtet.
Zu den tragenden Säulen der Schwenninger Fasnet gehören neben der Durchführung der hohen Tage auch die Ballveranstaltungen der Narrenzunft, die in der Bevölkerung einen hohen Stellenwert genießen.
Dass dies auch an den beiden Eröffnungsballabenden an diesem Freitag und Samstag wieder der Fall sein wird, davon gehen Regisseur Hermel und seine Mitstreiter aus dem Vergnügungsausschuss fest aus.
Seit Jahren ist es eine liebe Tradition, dass die mitwirkenden Gruppen und Akteure gemeinsam ein Ball-Motto auswählen. Schließlich könne man sich dann frühzeitig mit dem entsprechenden Thema beschäftigen, Lieder einstudieren, Texte schreiben oder Tänze choreographieren.
„Ich bin sehr stolz auf die Truppe, die bereits vor Weihnachten mit dem Bau des Bühnenbildes begonnen hat“, sagt Günther Hermel. Es seien gute Leute, die sich engagieren und das, was er sich vorstelle, auch handwerklich umsetzen. Besonders freue ihn, dass viele Jüngere dabei sind, die sich einbringen.
Viele helfende Hände
Seit Wochen und Monaten beschäftigen sich unter der Leitung von Carsten Kromer im Bauhof regelmäßig rund 20 Helferinnen und Helfer mit dem Kulissenbau. Viele helfende Hände bringen ihre vielseitigen Qualitäten und Fähigkeiten ein, um dem Publikum wieder etwas Besonderes bieten zu können.
Dass man bei der Narrenzunft noch eine Bühne und eine Kulisse baut und nicht – wie viele andere Vereine und Zünfte – vollständig auf digitale Lösungen setzt, sei nicht selbstverständlich. Eine Bühne lebe vom Zusammenspiel mit digitalen Elementen, und „solange es geht, werden wir das Bühnenbild bei der Zunft selbst bauen und gestalten“.
Bis der Vorhang sich hebt
Wie die Kulisse aussieht? Darüber wollen Kromer und Hermel im Vorfeld nichts verraten. Aber sie sei etwas Besonderes, versprechen die beiden Zunftvertreter. Aus dem Narrenzunft-Bauhof an der Burgstraße wurden nun alle Bühnenbildteile und Requisiten in die Neckarhalle transportiert. Bis alles steht, müsse man zwei Tage einplanen. Anschließend folgen mehrere Probenabende, bevor sich der Vorhang für das „Dolce Vita“ am Freitag erstmals hebt und die Besucherinnen und Besucher für einige Stunden in das süße Leben entführt.
Vielseitige Nummern
Zum Programm berichtet Günther Hermel, dass es wieder eine schöne Mischung sei, die auf die Bühne der Neckarhalle gebracht werde. „Die einzelnen Nummern sind sehr vielseitig“, so Hermel. Er geht davon aus, dass mindestens das Niveau des letztjährigen Eröffnungsballs gehalten wird. „Wir haben hier ein Alleinstellungsmerkmal“, zeigt er sich selbstbewusst.
Nun wünschen sich der Schwenninger Ballorganisator und die vielen Akteure aus allen Generationen zwei tolle Tage voller Dolce Vita – und dass sich die Besucherinnen und Besucher bereits im kalten Januar auf den Sommerurlaub 2026 einstimmen und ihre kurzen Hosen, Hawaiihemden und Sommerkleider anziehen, um das süße Leben am Neckar in der Neckarhalle zu genießen.
„Also die Sonnenmilch nicht vergessen“, gibt er närrisch noch als Tipp mit auf den Weg.