Die Narrenzunft Salzstetten eröffnete am Dreikönigstag mit der Narrentaufe traditionell die fünfte Jahreszeit am Dorfbrunnen. Foto: WAGNER Foto-Media

Die Salzstetter Narren um Zunftmeister Markus Fischer läuteten am Dreikönigstag den Beginn ihrer Fasnet ein.

Traditionell fanden sich etliche Narren und Schaulustige zum Maskenabstauben und der Narrentaufe auch in diesem Jahr wieder am Dorfbrunnen in der Hauptstraße ein. Dort wurden zugleich die neuen Mitglieder der Narrenzunft (NZ) feierlich in den Kreis der Zunft aufgenommen.

 

Taufe mit dem „Knoblauchgebräu“

Die Taufe mit dem „Knoblauchgebräu“ ist für die Neulinge zwar alles andere als ein Vergnügen, gehört jedoch bei vielen Zünften längst zu den liebgewonnenen Ritualen. In einem weiteren Akt wurden am Brunnen die Masken vom Staub befreit und der Geist der Fasnet entfesselt.

Ehrenzunftmeister Thomas Fischer, zugleich Ringpräsident des Närrischen Freundschaftsringes, hieß die zahlreichen Gäste willkommen. Ihm fiel auch die Aufgabe zu, die fünfte Jahreszeit offiziell auszurufen.

Begleitet von den aufspielenden „Lustigen Tuders“ bewegte sich der närrische Lindwurm mit den Sieben-Hügel-Hexen, den Schlattwaldteufeln, den Schellenbergnarren, dem Hofstaat mit Gesinde (Gsendl) sowie der Tanzgarde zum Dorfbrunnen. Mit dem Abstauben der Masken, dem traditionellen Salzstetter Ruf „Spüllomba-Ahoi“ und dem Salzstetter Narrenlied wurde schließlich die fünfte Jahreszeit eröffnet.

Das sind die neu in die Zunft Aufgenommenen

In die Narrenzunft neu aufgenommen wurden Nici Paixao, Ameli Berrmann und Jessica Koch, welche die Schlattwaldteufel verstärken werden. Joy Isede, Marcel Schuh, Lisa Schuh und Ben Schmid wurden ferner bei den Schellenbergnarren aufgenommen.

Fünf weitere Personen bereichern künftig die Reihen der Garde. Dabei sind fortan Kate Unterstein, Fini Rupp, Teresa Kreidler Luisa Schneider und Tamira Eberhardt.

Zu guter Letzt erhielten auch die Sieben-Hügel-Hexen Zuwachs. Peter Seeger, Leandro Paixao, Andreas Häußler, Lukas Wuzik und Finn Heyn tragen künftig das Hexen-Häs.