Kinder und Jugendliche aus Bad Dürrheim waren aufgerufen, sich am Wettbewerb „Wer malt den schönsten Narr?“ zu beteiligen. Die Jury hat entschieden und es fiel ihnen schwer einen Sieger zu küren. Die Werke sind im Hotel Sure Best Western zu sehen.
Mit fröhlichen Besuchern, darunter viele Kinder und Jugendliche, füllte sich am vergangenen Samstag die Zunftstube der Narrenzunft im alten Bohrturm. Anlass war eine Vernissage nach einem Kunstwettbewerb, der mit der Vergabe von zahlreichen Preisen belohnt wurde.
„Ohne euch wäre ich jetzt nicht hier“, begrüßte Zunftmeister Volker Martin die Gäste und erläutere den Grund der Zusammenkunft. Vor einem Jahr, wurde ein Wettbewerb mit dem Titel „Wer malt den schönsten Narr?“ ins Leben gerufen. Anlass ist das 100-jährige Bestehen der Narrenzunft. Eingeladen zum Mitmachen waren Kinder und Jugendliche aus allen Stadtteilen, mit dabei waren auch die Schulen und Kindergärten. Die dazu gebildete Jury sei völlig überrascht gewesen, dass über 200 Werke eingereicht wurden.
Vor drei Jahren habe man sich überlegt, was man anlässlich des Narrentreffens als eine Besonderheit präsentieren könne. Wichtig sei es dabei gewesen, auch die Jüngsten mit in das Brauchtum zu nehmen. So wurde ein Arbeitskreis gebildet, der mit den Vorbereitungen begann.
„Das Auswählen war nicht einfach und hat viel Arbeit bereitet. Daher haben wir uns entschlossen, einfach ein paar Gewinner mehr auszuwählen“, so Martin. Am Ende waren es 29 Werke, die ausgezeichnet wurden. Berücksichtigt wurde vor der Auswahl das Alter der Kinder und Jugendlichen, dementsprechend wurden verschiedenen Altersgruppen festgelegt.
Vier Schilder kommen an die Ortseinfahrten
Unter den Gewinnern sind einige Neuntklässler der Realschule am Salinensee, aus ihren Werken wurden vier ausgewählt, die in Bauzaungröße zu Beginn des Narrentreffens am 8. und 9. Februar an jedem Ortseingang befestigt werden.
Die übrigen Werke werden für einige Zeit im Hotel Sure Best Western in der Luisenstraße zum Besichtigen aushängt, damit sie die Eltern und Großeltern der kleinen und großen Künstler sich noch einmal in Ruhe betrachten können.
„Es hat mir viel Freude bereitet, ein Teil der Jury zu sein“, sagte Bürgermeister Jonathan Berggötz. Die große Beteiligung der Kinder und Jugendlichen habe gezeigt, welch hohen Stellenwert die Zunft habe. Ihr 100. Geburtstag werde nicht nur von ihren Mitgliedern gefeiert, sondern auch von der ganzen Stadt. Die vorbereiteten hübsch verpackten Preise wurden unter anerkennendem Beifall von den Zunftmitgliedern Benedikt Martin und Michaela Wenzler übergeben.