Die Hagen gaben ein tolles Bild ab. Foto: Wagner

Beim Beffendorfer Fackelumzug verwandelten die Narren die Bösinger Straße in ein buntes Spektakel.

Leichter Schneefall und moderate Temperaturen um den Gefrierpunkt begleiteten am Samstagabend den 54. Fackelumzug der Beffendorfer Hagenhenker Zunft, bei dem wieder unzählige Zuschauer die Bösinger Straße säumten, um das bunte Treiben der Narren hautnah mitzuerleben.

 

Nach Zunftmeisterempfang und dem traditionellen Aufziehen der Narrenfahne vor dem Rathaus schlängelte sich ein bunter Lindwurm in Richtung Festhalle, der dem närrischen Volk am Straßenrand mit seinen vielfältigen Narrentypen nicht nur einen optischen Hingucker präsentierte.

Die Narren der Zünfte trieben auch ihren Schabernack mit den Gästen und zeigten sich zudem sehr freigiebig. Brezeln, Würste und Süßigkeiten hatten die Hästräger im Gepäck, und die Freunde der schwäbisch alemannischen Fasnet hatten sehr viel Spaß und Freude an diesem Abend.

Hagen nur schwer zu bändigen

Angeführt von der heimischen Hagen-Henker Zunft, deren Hagen auch an diesem Abend schwer zu bändigen waren, zogen Hochmössinger Schantle, Narros und die Grotta Gosch, Peterzeller, Wittershausener und Winzelner Hexen durch den Ort. Mondstupfer aus Dotternhausen, Wölfe aus Talhausen und zahlreiche Musikkapellen nahmen am Umzug teil und gaben ein herrlich schönes oder schauriges Bild im Schein der Fackeln ab.

Die Zuschauer hatten nicht nur ihren Spaß, sondern auch den jeweiligen Narrenspruch parat. Und viele begleiteten die Umzugsteilnehmer auf ihrem Weg in die Beffendorfer Festhalle. Beim Brauchtumsabend stellten sich die Zünfte vor und die Besucher hatten Gelegenheit, die einzelnen Maskentypen und ihre Geschichte ausgiebig kennenzulernen.