Für den standesgemäßen Auftritt in der Fasnet besitzt der Meßstetter Schultes Frank Schroft jetzt einen Narrenratsmantel, den ihm die Haugiebler-Zunft aus Heinstetten als Geschenk überreicht hat.
Die Freude ist Bürgermeister Frank Schroft ins Gesicht geschrieben: Voller Stolz präsentiert er seinen Narrenratsmantel der Heinstetter Hau-Giebler-Zunft, den ihm Zunftmeister Tobias Roth und sein Stellvertreter Wolfgang Krauß als Präsent ins Rathaus gebracht haben.
Dass der Schultes als einstiger Burladinger der fünften Jahreszeit recht zugetan ist, hat in seiner neuen Heimat in all den Jahren längst die Runde gemacht. Sehr zum Wohlfallen der heimischen Zünfte in Hartheim, Unterdigisheim und Heinstetten. So durfte er sich schon einmal über ein besonderes Geschenk der Haugiebler freuen: einen Landsknechthut mit weißem Fuchsschwanz.
Trotz Pandemie haben die Haugiebler die Adelung des „ersten Meßstetter Bürgers“ nicht vergessen
Der Narrenratsmantel sollte noch folgen – damals in der weisen Voraussicht, dass Meßstettens erster Bürger standesgemäß zum geplanten Ringtreffen 2021 kommt. Diese Großveranstaltung des Narrenfreundschaftsringes Schwarzwald-Baar-Heuberg sollte vor drei Jahren in Heinstetten über die Bühne gehen, wurde jedoch abgesagt, denn die Pandemie machte dem Narrenverein Haugiebler als Veranstalter einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem haben die Heinstetter die Adelung des Bürgermeisters nicht vergessen. In den Stand eines Narrenrats ehrenhalber wurde Frank Schroft diese Woche erhoben.
Dazu gehört der Mantel. Eigens gefertigt hat die Uniform eine Spezialfirma im Schwarzwald. Ebenfalls nicht fehlen darf die Hals-Kordel. „Ich freue mich auf die Premiere, wenn ich diese schmucke Zunft-Kleidung erstmals öffentlich tragen werde“, sagt Frank Schroft mit Blick auf die bevorstehende Fasnetszeit.