Der Narrenverein „Bettschoner“ freut sich über die rege Teilnahme an der Biersafari in Weitingen. Die Besucherzahl schaffte es auf einen neuen Höchststand.
Bei optimalem Wetter verzeichnete die Biersafari des Narrenvereins „Bettschoner“ mit über 500 Teilnehmern eine neue Höchstmarke. Mit 240 Teilnehmern hatte es 2021 begonnen, als während der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen möglich waren. Schließlich sollten die Pflege der Gemeinschaft und die Aufrechterhaltung der Kontakte nicht ganz verloren gehen.
„Das Kind gedeiht prächtig“, wie die jährlich steigenden Anmeldungen belegen. Die Teilnehmerzahlen stiegen jährlich. Inzwischen lagen sie bei 503 in 58 Gruppen.
Aber die unterschiedlichen Sorten Bier aus verschiedenen Brauereien allein macht die Beliebtheit der Veranstaltung nicht aus. Es ist auch die auf der ganzen Strecke mit 7,24 Kilometern unübersehbare Geselligkeit, Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Weitere Faktoren sind die Lust am Wandern in der Gruppe durch eine schöne Landschaft mit herrlichen Ausblicken und idyllisch gelegene und eingerichtete Haltestellen.
„Mehr geht einfach nicht“
Laut Narrenpräsidentin Larissa Leins ist damit die absolute Kapazitätsgrenze erreicht. „Mehr geht einfach nicht. Das ist nächstes Jahr auch der Deckel, der vorab auch so kommuniziert wird.“ Doch der personelle und logistische Aufwand klappte wieder wie am Schnürle.
Zu den verschiedenen und nicht alle leicht anfahrbaren Haltestationen mussten jeweils die Festgarnituren, ein Ausgabestand und ein Kühlwagen mit den Getränken und Speisen gebracht werden. Zudem waren noch zwei Transporter unterwegs, die nach der Schließung der ersten Anlaufstellen das Leergut ins Narrenheim zurückbrachten und die Restbestände zu den nächsten Stationen transportierten.
Haltestellen waren die „Steppentränke“ am Ende der alten Ergenzinger Straße, „Charlys Schuppen-Camp“, die „Urnburg-Oase“ mit dem Safaribus als beliebtem Fotomotiv, der „Neckartal-Steppenblick“ unter der imposanten Autobahnbrücke und die „Forest Lodge“ bei der Waldhütte mit der fetzigen Abschlussparty mit dem Großteil der Wanderschar und zusätzlichen Gästen.
Teilnehmer sind begeistert
Nach Angaben von Yvonne Graf, die für die Einteilung der Gruppen verantwortlich war, kamen die Teilnehmer aus der ganzen weiteren Umgebung, darunter aus befreundeten Narrenzünften innerhalb und außerhalb des Narrenrings. Manche waren bereits schon zum fünften Mal dabei, andere wiederum zum ersten Mal, meist jedoch innerhalb der bisherigen Gruppen, die überwiegend in einheitlichem Outfit und auch mit lustigen Fantasienamen ihre Herkunft und Zusammengehörigkeit bezeugten. Von allen gab es schon unterwegs wieder zahlreiche Komplimente für die „perfekte Organisation“.
Narrenchefin Larissa Leins: „Der ganze Tag verlief sehr harmonisch ohne Zwischenfälle und Unfälle. Die DRK-Bereitschaft musste kein einziges Mal gerufen werden.“ Besonders erfreulich sei, dass nur sehr wenig Müll eingesammelt werden musste. Sie sieht darin ein hohes Maß an Verantwortungsgefühl des sehr angenehmen Teilnehmerfeldes gegenüber der Natur und dem Veranstalter.
Um 4.30 Uhr am Sonntagmorgen hatten die verantwortlichen „Bettschoner“ dann endlich Feierabend, bevor es wenige Stunden später zum letzten Aufräumen ging und sich schon auf die nächste Biersafari freut.
Weitere Informationen
Start
Der Streckenverlauf wurde inzwischen 7,24 Kilometer bei einem Höhenunterschied von 80 Metern reduziert, damit an den einzelnen Stationen mehr Zeit zum Verweilen bleibt. Start war ab 13 Uhr im 15-Minuten-Takt am Narrenheim, wo gegen die Entrichtung der Startgebühr von 25 Euro pro Person auch die Getränkekarten ausgegeben wurden. Je ein Euro der Startgebühr geht an kranke Kinder in Tübingen.