Da hat nicht nur der Burgnarr gut lachen: Das Narrentreffen in Herrenzimmern war für die Besucher und Veranstalter ein Erfolg. (Archiv-Foto) Foto: Riedlinger

Das Narrentreffen ist geschafft, das Festzelt abgebaut, und die Narrenzunft Herrenzimmern kann endlich mal wieder durchatmen. Zeit für eine Bilanz: Wie zufrieden ist man mit dem Ergebnis? Und wie viele Besucher waren eigentlich da?

50 Jahre Narrenzunft Herrenzimmern wurden am Wochenende mit zahlreichen Gästen gefeiert. Und es war allerhand geboten – sei es der Rössle-Umzug, der eine Premiere in der Zunftgeschichte darstellt, das bunte Partygeschehen im Festzelt auf der Talwiese oder der große Jubiläumsumzug mit 27 Narrenzünften und Zuschauermassen an den Straßenrändern.

 

Für Zunftpräsident Klaus Stern jedenfalls hätte es schöner kaum sein können, wie er uns am Dienstag berichtet. „Wir sind alle überglücklich. Das Wochenende war vom ersten Aufbautag bis zum Verräumen der letzten Sachen heute ein Traum“, lautet sein Fazit.

Mehr als 10 000 Personen

Mehr als 10 000 Personen waren laut Stern am Wochenende in Herrenzimmern unterwegs und feierten gemeinsam. Das gute Wetter mit viel Sonne, insbesondere beim großen Jubiläumsumzug, tat sein Übriges.

Hinter dem Erfolg steckte aber auch eine Menge Schweiß – allein schon, um das 3000 Personen fassende Festzelt auf der Talwiese aufzubauen. Mehr als 200 Helfer waren beim Auf- und Abbau mit von der Partie, sagt uns Klaus Stern, der mittlerweile seit 25 Jahren die Zunft als Präsident führt. Den Festbetrieb über das Wochenende haben rund 500 Personen gestemmt.

Hilfe aus der näheren und weiteren Nachbarschaft

Unter den Helfern waren dabei nicht nur Herrenzimmerner, sondern auch befreundete Zünfte und Gruppen aus Beffendorf, Dietingen, Epfendorf, Fluorn-Winzeln, Flözlingen, Bochingen, Hochmössingen, Wittershausen und Oberndorf.

Auch aus sicherheitstechnischer Sicht lief alles glatt, berichtet uns Klaus Stern. Von der Polizei habe er nichts Negatives gehört. Durch die Anwesenheit eines Notarztes und vieler DRK-Kräfte aus dem Landkreis habe man die Lage stets im Griff gehabt. Kleinere Einsätze seien bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung aber natürlich nicht ausgeblieben.

Positives Feedback der Besucher

Was Klaus Stern besonders freut: „Wir bekommen von allen Seiten positives Feedback – egal zu welcher Veranstaltung“. Nach langer Vorbereitungszeit und einem intensiven Narrentreffen dürften die Organisatoren nun aber froh sein, wenn vorerst wieder ein bisschen Ruhe in das beschauliche Örtchen einkehrt.