Die Fluorner Garde führt den Umzug an. Foto: Leinemann

Bei bestem Wetter feiern viele Teilnehmer und Zuschauer die vierte Auflage des Umzugs in Fluorn-Winzeln. Und närrisch geht es weiter.

Am Sonntagnachmittag präsentierte sich der Ortsteil Fluorn als wahre Fasnetshochburg. Zahlreiche Besucher aus nah und fern strömten zum bereits vierten „Narrasonndig“.

 

Bei besten Wetterbedingungen gingen rund 15 Zünfte, Hexen, Garden und andere Fußgruppen an den Start und belohnten die Gäste optisch nicht nur durch amüsante Verkleidungen und akustisch durch Fasnetsmusik, sondern auch durch viel Auswurfmaterial, welches vor allem den Kindern zugute kam.

Viele Gastgruppen

Der Umzug startete mit einer Stimmungsprobe mit den unterschiedlichen Narrenrufen; den Auftakt machte die gastgebende Zunft „Klein Bayern“ Fluorn mit ihrer Garde, den „Falsch-Münzern“ und dem „Kunterbunt“ sowie den Erz-Hexen. Aber auch die „Hagen-Henker“ Beffendorf, die Halden-Hexen Schenkenzell, die Waldmössinger Zunft – diese feierte vergangenes Jahr ihr 90. Jubiläum –, die Hexen Rötenberg, die „Hecken-Pfiefer“ Locherhof, die Erzknabberteufel und die Mauer-Geister sowie die Narrenzunft Aichhalden und die Galgenbühl-Hexen Marschalkenzimmern beteiligten sich am Umzug – auch die Kulturgemeinschaft Empfingen nahm den etwas weiteren Weg nach Fluorn auf sich.

Umzug und närrisches Treiben

Der Umzug begann wie gewohnt auf der Haldenstraße und schlängelte sich die Haupt- und Rötenberger Straße entlang bis zur Festhalle, wo ein bunt gemischtes Programm die Gäste erwartete. Der Musikverein „Eintracht“ Fluorn sowie die Kleine und Mittlere Garde eröffneten den Kinderball.

Ihnen folgte die Teenie- und die Zunftgarde Beffendorf, das Jung- und Zwischenballett Waldmössingen, die „Dancing-Queen“-Narrengilde sowie die „Dance-Lovers“ Locherhof und zu guter Letzt die Garden und Jugendhexensportgruppe aus Aichhalden.

Im Anschluss herrschte in verschiedenen Besenwirtschaften närrisches Treiben. In der „Schmiede“ oder der „Ade-Bar“ konnte man sich sehr gut verköstigen und auch einen über den Durst trinken; „Blöchles Haarschopf“ platzte zeitweise vor Besuchern aus allen Nähten; im Backhaus genoss man die gemütliche Atmosphäre. Aber auch in anderen Locations konnte man „Narrasonndig“ ausklingen lassen.