Die Funkengarde der Narrengesellschaft Blumberg sorgt nicht nur bei ihren Auftritten an den Programmabenden für närrische Unterhaltung. Bei der Blumberger Fastnacht 2026 soll wieder allerlei geboten werden. Foto: Hans Herrmann

Die fünfte Jahreszeit kann in Blumberg kommen, denn das Narrenprogramm steht. Von Samstag, 7. Februar, bis Aschermittwoch, 18. Februar, heißt es wieder „Hallo-Narro“.

Die Narrengesellschaft Blumberg sieht sich für die Fastnacht 2026 bestens vorbereitet. „Die fünfte Jahreszeit kann kommen“, ist im Verein von allen Seiten zu hören. Um das Vorstandsquartett mit der erfahrenen Elke Bellhäuser, Carina Vetter sowie den beiden Neulingen in der Führungsriege, Tim Lengsfeld und Stephan Braun, scharren die tragenden Gruppen schon ungeduldig mit den Füßen.

 

Mit der Generalprobe für die traditionellen Programmabende wird am Samstag, 7. Februar, um 13.30 Uhr der närrische Vorhang erstmals fallen. Als Publikum sind hier wieder die Bewohner der Blumberger Senioren- und Pflegeheime kostenlos eingeladen. Nach diesem Aufwärmen geht die närrische Reise am Schmutzigen Donnerstag, 12. Februar, ab 8 Uhr mit der Befreiung der Kindergärten und Schulen weiter. Auch in den Seniorenheimen wird das „Hallo-Narro“ erklingen.

Mit zwei vereinten Zügen aller sieben Gruppen der Narrengesellschaft sowie weiterer Blumberger Narrenzünfte zeigen hier unterschiedliche Hästräger Flagge. Nach dem gemeinsamen Zug durch die Stadt wird ab 12.11 Uhr im Rathaus die Macht übernommen und der Narrenbaum neben dem Rathaus II unter großem Getöse gestellt. Nach dem „Essen für Alle“ in der Stadthalle kann im Narrendorf sowie in den Blumberger Kneipen und Besenwirtschaft bis in die Puppen weiter gefeiert werden.

Von den Minifunken bis zu den Burgpfeifern

Mit den beiden Programmabenden am Freitag, 13. Februar, und Samstag, 14. Februar, darf sich die Blumberger Bevölkerung auf Höhepunkte freuen. Sehenswerte Auftritte von den Minifunken bis zu den Burgpfeifern sollen die Stadthalle zum Kochen bringen. Ehrungen langjähriger, aktiver Mitglieder werden die Bühne weiter bereichern.

Nach diesem Einstieg steht am Fastnachtssonntag der Umzug im Mittelpunkt. Ab 13.30 Uhr werden zahlreiche Gruppen die Blumberger Teves- und Hauptstraße unsicher machen. Das an der Straße getarnte Preisgericht wird die besten Teilnehmer bewerten. Sie werden ab 16 Uhr in der Stadthalle mit Geldpreisen ausgezeichnet. Am Rosenmontag ist die Narrengesellschaft in den Ortsteilen sowie bis nach Stühlingen auf der Straße unterwegs.

Freude mit dem Kinderumzug

Viel Freude soll am Dienstag, 17. Februar, um 13.30 Uhr mit dem Kinderumzug, der von der Stadtkapelle angeführt wird, verbreitet werden. Meistens mit fantasievollen Kostümen verkleidet, ist anschließend mit dem Narrensamen auch in der Stadthalle bei kleinen Wettbewerben auf der Bühne einiges los. Zum Endspurt trifft sich die Narrengesellschaft an diesem Dienstag ab 18 Uhr in Conrads Restaurant zur gemeinsamen Fastnachtsbeerdigung. Bei diesem öffentlichen Kehraus mit Predigt und Heringsessen werden auch mal echte Tränen vergossen.

Am Aschermittwoch heißt es dann, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Mit der Geldbeutelwäsche um 10 Uhr am Gänselieselbrunnen und der anschließenden Versteigerung des Narrenbaumes ab 10.30 Uhr steigt der Stimmungspegel bei der Narrengesellschaft zum Finale nochmals in die Höhe. Anschließend gibt es den Trauerzug durch die Blumberger Kneipen.

Bühnen-Giganten

Narrengesellschaft
Mit rund einhundert Aktiven gestaltet die Narrengesellschaft die Blumberger Fastnacht entscheidend mit. Ein Genuss ist stets der Auftritt der Minifunken, die die Programmabende traditionell eröffnen. Die klassische Funkengarde sowie das Tanzensemble Top Ten sind weitere Garanten guter Laune. Die Hofnarren sowie die Burgpfeifer bereichern mit Auftritten und viel Klamauk auf der Straße das Geschehen. Beim Narrenrat und den „Unverblümten“ sind langjährige Erznarren vertreten. Die Tanzdamen des TSC Turnen mischen das Geschehen weiter auf.