Humorige Töne schlug Pfarrer Harald Bethäuser bei seiner Predigt im Rahmen der Narrenmesse an.
Sehr gut besucht war die schon traditionelle Narrenmesse am Morgen des Schmutzigen Donnerstags, bevor dann die Narren zur Schülerbefreiung aufbrechen.
Bei der Begrüßung der Narren in der Pfarrkirche meinte Pfarrer Harald Bethäuser, „zwei Mal Narrenmesse kurz hintereinander sei wunderbar“. Denn vor rund zehn Tagen gab es im Rahmen des großen Landschaftstreffens der Narrenvereinigung in Furtwangen am Samstagabend schon einmal eine Messe mit den Narren. „Einmal am Abend und einmal am Morgen, das vertreibt alle Sorgen!“, machte Pfarrer Bethäuser deutlich.
In seiner Narrenpredigt hatte Pfarrer Bethäuser wieder einige originelle Ideen für die Pfarrei und für Furtwangen. So stellte er fest, dass in der Pfarrkirche St. Cyriak der Wellnessbereich fehlt. Doch beim Start der Arbeiten habe dann der Erzbischof, durch einen Spitzel informiert, die Arbeiten sofort wieder gestoppt. Als Alternative wird es nun außen rings um die Kirche sowie im Inneren eine Fußbodenheizung geben. Kalte Füße sind dann Vergangenheit, ebenso wie Schnee und Eis auf dem Weg in die Kirche.
Weiter ging er auf das unsichere Wetter kurz vor dem Narrentreffen ein: Sturm und Hagel seien angesagt gewesen. Doch für den Sturm habe man die Allmendstraße aufgegraben und den Sturm darin gefangen. Und gegen den angesagten Hagel habe man den Hagel (Kandidat als Ministerpräsident Baden-Württembergs) einfach eingeladen und in eine Kutsche am Anfang des Zuges gesteckt.
Die Idee führte Pfarrer Bethäuser dann noch weiter, dass nicht nur Hagel und Özdemir als Ministerpräsidenten infrage kämen, sondern auch Zunftmeister Dirk Friese und der Pfarrer selbst.
Badner Lied angestimmt
Schon seit einigen Jahren ist es auch üblich, am Ende der Messe mit den Narren gemeinsam das Badner Lied anzustimmen, von der Orgel wuchtig intoniert. Und genauso gut kam bei den Gottesdienstbesuchern auch wieder der gemeinsame Gesang der „Schwarzwaldmarie“ zum Ende des Gottesdienstes an.
Anschließend ging es noch gemütlich weiter beim sehr gut besuchten gemeinsamen Frühstück im Altenheim St. Cyriak, ebenfalls schon eine lange Tradition. Die Narren bedanken sich dabei bei der Einrichtungsleitung für die gute Bewirtung.