Traditionell startete die Narrenzunft Freudenstadt ihr Fasnetswochenende mit der Narrenmesse in der Taborkirche und der Narrennacht in der Turn- und Festhalle. Wir haben die Bilder.
Die Taborkirche war zur Freude von Dekan Anton Bock fast bis auf den letzten Platz belegt. Mehrere Zünfte nahmen am Gottesdienst teil. Zahlreiche Besucher präsentierten ihr buntes Narrenhäs.
Wie jedes Jahr übernahmen die Hexaheuler den musikalischen Teil. Einmal mehr waren die Guggamusiker auf höchstem Niveau unterwegs. Der Klang der Guggamusik in der Taborkirche ist weiterhin einzigartig.
Spürbar war, dass der Glaube in aktuell turbulenten Zeiten vielen Menschen Kraft verschafft. Dies kam auch in den Gebeten von Dekan Bock zum Ausdruck. Unterstützt wurde er bei den Fürbitten von Hanna Joos, Markus Arbogast, Sandrine Schau, Karl-Heinz Schau und Christoph Hartmann von der Narrenzunft Freudenstadt.
In perfekter Mundart trug Hartmann die Psalme 8 und 27 auf Schwäbisch vor. Mehrere christliche Lieder wurden von Thomas Frey auf der Orgel begleitet.
Für die Narrenzunft Freudenstadt bedankte sich Hartmann bei Dekan Bock, dass dieser ökumenische Gottesdienst wieder möglich war. Auch lobte Hartmann nochmals die Mitwirkung der Hexaheuler, die mit ihrem Auftritt die grandiose Akustik der Taborkirche fühlbar machten.
Mit Fackeln zur Turn- und Festhalle
Nach dem Segen machte sich die Narrenschar mit Fackeln zur Turn- und Festhalle auf. Dort spielten zur Begrüßung die „Lausbuba“ auf. Sie sorgten mit mehreren Tanzrunden für Stimmung pur. Titel wie „Cordula Grün“ oder „Wackelkontakt“ kamen an.
Mit ihren erfrischenden Showtanz begeisterten die Wurmlinger Knöpfe wie auch die Burghexen aus Neuenburg. Gefeiert wurden der Maskentanz der Narrenzunft Wildberg und der großartige Auftritt der Hexaheuler Freudenstadt.
Geschichte des Hallwanger Bergwerks lebt auf
Auch der Showtanz der Schwarzwaldmädle von der SG Hallwangen kam bei den Zuschauern hervorragend an. Die Damen ließen die Geschichte des Hallwanger Bergwerks aufleben. International wurde es, als die „Wybärgschrecke Muusig Hitzkirchertal“ aus der Schweiz aufspielten.