Die Triberger Fasnet läuft zur Hochform auf: Mit Wieberfasnet, Katzenmusik, und Teufelsumzug verwandelt sich die Wasserfallstadt bis Aschermittwoch in eine Narrenhochburg.
Die Fasnet in Triberg wurde am 6. Januar mit allen Zünften der Wasserfallstadt und der Ortsteile eingeläutet – für die Mehrzahl endet die diesjährige Kampagne letztendlich mit einem gemeinsamen Fischessen am 18. Februar, dem Aschermittwoch.
Die eine Zunft hat mehr, die andere weniger Termine – gemeinsam ist für alle der Fasnetumzug am Fasnetsunndig. Die Teufel und die Nebenmasken kann man bis zur heißen Phase praktisch nur auswärts bei diversen Landschafts- und Narrentreffen erleben. Eine Ausnahme bildet der 24. Januar mit dem Zunftabend im Kurhaus.
Richtig zur Sache geht’s in der Wasserfallstadt ab dem 11. Februar: Am Morgen stellen sich die Masken in den Kindergärten St. Anna und dem Familienzentrum Mariengarten vor, ab 15 Uhr steppt im Museum der Bär bei der Wieberfasnet.
Ab 17 Uhr gibt es Spiel und Spaß auf dem Hof der Grundschule, danach wird draußen die Fasnet gesucht und anschließend der Rathausschlüssel erobert – mit einem Kinderteufelstanz auf dem Latschariplatz.
Gesucht wird die Fasnet
Auch in den Ortsteilen geht es an diesem Tag zur Sache: Gesucht wird die Fasnet auch in Gremmelsbach ab 18 Uhr, in Nußbach ist ab 15 Uhr Wieberfasnet im Sporthäusle, ab 17.30 Uhr ist auch im Nußbe Fasnetsuche. Um 17.30 Uhr treffen sich die Oberstadtnarren zur Fasnetsuche, dort geht’s danach in die Wirtshäuser zur Oberstädtler Wirtshausfasnet. Ab 18 Uhr sucht man die Fasnet auch in der Unterstadt mit der Stabhalterei Freiamt, dort geht’s anschließend zum Hock ins daHeim.
Der Schmotzige Dunnschdig am 12. Februar wird nach den Besuchen der Kindergärten und der Realschule durch Stabhalterei ebenso wie bei den Oberstädtern und der Narrenzunft mit dem Umzug der Katzenmusik um 15 Uhr begangen, ab 18 Uhr ist das Narrendorf im Burggarten geöffnet. Ab 19 Uhr wird’s dann wieder einmal duster im Städtle – für die passende Beleuchtung sorgen beim großen Teufels-Umzug deren qualmende Fackeln. In Nußbach beginnt um 19 Uhr der Hemdglonkerumzug.
Am Freitag 13. Februar gehen die Wege auseinander: Während die Oberstädter und die Mitglieder der Stabhalterei sich in Gremmelsbach um 20 Uhr beim Holzschuehklepferball im Dorfgemeinschaftshaus einfinden, halten die Teufel Ruhetag.
Fasnets-Samstag und -Sonntag
Am Samstag 14. Februar lädt die Zunft ab 10 Uhr die Kinder ein zum großen Gizzig-Ruefe, im Museum wird zeitgleich zum Fasnet-Frühschoppen geladen. In Nußbach findet ab 19.30 Uhr der Bunte Abend der Narrenzunft statt, im Städtle lädt um 20 Uhr die Stabhalterei Freiamt zu deren Närrischem Abend ins daHeim ein.
Am Sonntag 15. Februar öffnet das Narrendorf ab 11 Uhr, um 11.11 Uhr beginnt eine fastnachtliche Wortgottesfeier in der Stadtkirche, bevor um 14 Uhr der große Umzug startet. Im Anschluss ist närrisches Treiben in den Gaststätten und im Narrendorf angesagt. Auch in Nußbach findet ab 14 Uhr ein Umzug statt, anschließend geht’s in die Festhalle.
Am Rosenmontag, 16. Februar wird der Tag der Oberstadt mit Verleihung des Wohlfühlordens, Büttenreden und Gallus und seinen Hühnern zelebriert. In Nußbach beginnt um 19 Uhr der Konfettiball.
Der Fasnet-Zieschdig
Der Fasnet-Zieschdig bringt vor der offiziellen Verbrennung der Fasnet gegen 18 Uhr zunächst um 15 Uhr den traditionelle Kinderball im Kurhaus. Aus der Oberstadt und der Unterstadt kommen ab 17.30 Uhr aus allen Richtungen die Narren mit der nun alten Fasnet auf den Latschariplatz, um diese gemeinsam gegen 18 Uhr mit der Narrenzunft unter großem Wehklagen zu verbrennen. Die Oberstädter um Bürgermeister Pfiffer III laden anschließend zum Heringsessen ein, die Narrenzunft trifft sich am Aschermittwoch um 19 Uhr zum selben Zweck in der Lilie.
Auch in Nußbach ist am Fasnetzieschdig ab 14.30 Kinderball in der Festhalle, ab etwa 17 Uhr wird die Fasnet verbrannt – dies wird auch in Gremmelsbach der Fall sein – und dann ist es vorbei mit der Fasnet 2026.