Winterliche Bedingungen erschwerten das Aufstellen des Utzenfelder Narrenbaums.
Besonders winterlich waren die Bedingungen diesmal beim Narrenbaumstellen der Utzenfelder Narrenzunft vor der Gemeindehalle. „Bammert“ Severin Lais – ein Bammert ist der, der das Stellen des Baums durch präzise Kommandos koordiniert und die Verantwortung trägt – betonte, dass diesmal der Schnee für mehr Aufwand gesorgt hatte. Mehrfach habe man die Ausrichtung des Baumes korrigieren müssen.
Erfreut zeigte sich Lais darüber, dass wie in den vergangenen Jahren Förster Matthias Schmiederer den Baum besorgt und die Gemeinde diesen gestiftet hatte. Die gegenseitige Unterstützung der Steller in der Nachbarschaft wird großgeschrieben.
So sorgten beispielsweise Helfer von den Rabefelseschlurbi Geschwend und weitere Utzenfelder dafür, dass es insgesamt 28 Steller waren. Neben dem musikalisch begleitenden Musikverein Utzenfeld gehörte auch die Narrenclique Utzenfloo zum Bild des Spektakels.
Zufrieden und erleichtert zeigte sich der erfahrene Bammert, als der Baum mal wieder elegant in den Schacht fiel und somit stabil dastand. Im Anschluss kletterte Johannes Steinebrunner mit Hilfe von Steigeisen und mit Seilen abgesichert den Baum hoch, um den Kranz anzubringen.