Mit viel „Flower Power“ feierten die Adelhausener die Eröffnung der Fasnacht. Foto: Petra Wunderle

In Adelhausen wurde der Narrenbaum aufgestellt – mit Muskelkraft und Frontlader.

Er ist gut 15 Meter hoch, eine schlanke Tanne und geschmückt mit den Vereinstafeln der D`Wölf vom Dinkelberg und Schüürebürzler. Die Rede ist vom Adelhausener Narrenbaum, der seit dem vergangenen Freitagabend auf dem Dorfplatz steht und die Macht der Narren kündet.

 

„Wir machen das traditionell am Freitagabend, denn da haben die Menschen mehr Zeit und können unbeschwert ins Wochenende hineinfeiern“, weiß Max Rütschle, der an der Spitze der Wölfe vom Dinkelberg steht. Feierlich, mit den Klängen des örtlichen Musikvereins, trugen Jochen Baumgartner, Fabrice Frech, Simon Mack, Frank Georg, Alexander Frech, Tobias Kuder (allesamt Wölf) sowie die Schüürebürzler Tom Blum, Timo Meier und Marcel Kähny das närrische Gehölz zu seinem jetzigen Standort.

Stück für Stück mit Muskelkraft und Unterstützung des Frontladers – der Traktor wurde von Lukas Rütschle gelenkt – wurde der Narrenbaum, der vor drei Wochen aus dem Adelhuusener Wald geholt wurde, in die Senkrechte befördert.

Ein „Prost“ auf die Fasnacht

Während die Zuschauer das Spektakel gerne beobachteten, stiegen anschließend Max Rütschle und seine Stellvertreterin Tamara Blum in den Frontlader, um dann die Vereinstafeln von D`Wölf vom Dinkelberg und den Schüürebürzler anzubringen und mit einem „Prost“ die Fasnacht im Dinkelbergdorf zu eröffnen.

Nach knapp einer halben Stunde ging es dann gemeinsam in die Dinkelberghalle, die im Stil der 1970er-Jahre dekoriert war. Passend zum Motto „70er Jahre Hippie“ erschienenen viele Gäste im „Flower-Power“-Look, eben ganz bunt und locker. Nebst dem Einmarsch des Musikvereins Adelhausen sorgte DJ Steve für die passenden Klänge. Nicht zu vergessen die Guggemusiken Los Chrachos aus Todtnau, Chaibeloch Lärtschi Schöneberg und die Bergteufel Wieden – nach und nach marschierten sie laut in die Dinkelberghalle ein und es war richtig was los.