Auch dieses Jahr hieß es am Fasnetssonntag in Empfingen wieder „Nei da Flegga“, durch den Ort zur Empfinger Narrenhalle.
Auch wenn es durch das Ringtreffen vor zwei Wochen schon einen großen Umzug gab, hieß es jetzt erneut „Nei da Flegga“.
14 Gruppen waren angekündigt. Klein aber fein zeigten diese gern, welche vielfältigen Gesichter und Figuren die Fasnet hat.
Dieses Jahr führte wieder der Narrensamen, gefolgt von der Empfinger Musikkapelle den närrischen Lindwurm an. Die Strohbären und Reißigbären zeigten sich dieses Jahr überwiegend friedlich, auch wenn sie ihre Kameraden umwarfen und sogar auf sie hechteten. Auch die Sieben Schwaben waren wieder dabei, dies zum 21. Mal.
Andreas Seifer moderierte und stellte die einzelnen Gruppen vor und hatte manche humorvolle Bemerkung parat. Für das DRK, das mit seinem Auto am Ende des Umzugs fuhr, hatte er extra einen Schlachtruf kreiert: „Pflaster- Pepp“.
Cliquen sind dabei
Seifer freute sich besonders über die Cliquen, die sich in den Umzug eingereiht hatten. So war zu sehen die Gruppe Mustafa, die sogar beim Bunten Abend in Empfingen ob ihres vielfältigen Engagements ein Extra Lied erhalten hatte.
Dicht gedrängt standen die Zuschauer auf beiden Straßenseiten der Horber Straße und der Haigerlocher Straße: 2000 Zuschauer, so die Schätzung von Andreas Seifer.
Viele Zünfte zu Gast
Die Narrenzünfte aus Gruol, Holzhausen, Haigerloch, Mühlheim, Owingen zeigten stolz ihr Häs und Masken. Auch Dießen war mit einer Gruppe wieder da, dies zum 30. plus x-Mal Ihr Motto „Der Herr der Ringe“. Begleitet wurde der närrische Umzug von mehreren Musikkapellen, wozu auch die Lompakapell Empfingen gehörte.