Klarer Favorit für die Verbindungsachse im „Maute“-Areal: Am alten Kesselhaus Foto: Sabine Hegele

Der von der Gemeinde Bisingen ausgelobte Namenswettbewerb für zwei Plätze und die zentrale Verbindungsachse im neuen Wohnquartier hat klare Bürger-Wünsche hervorgebracht.

In die Suche nach Straßen- und Platz-Namen, die auf dem „Maute“-Areal verankert werden sollen, hat die Gemeinde Bisingen die Bürgerschaft im Rahmen eines Wettbewerbs aktiv eingebunden. Die dankte es mit ihrer Teilnahme. Es wurden viele Vorschläge eingereicht, die bis Mitte März vom Gestaltungsbeirat fürs „Maute“-Areal gesichtet wurden. Im nächsten Schritt wurde eine engere Auswahl getroffen.

 

Zum einen für den großen Platz im Herzen des künftigen Wohnquartiers, darüber hinaus für den kleinen Platz im hinteren Bereich des Areals sowie für die zentrale Verbindungsachse zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des Geländes.

Eindeutige Tendenzen

Bis Sonntag, 19. April, hatten die Bürgerinnen und Bürger Zeit, ihr Votum abzugeben. Verfolgt werden konnte das auf der Homepage der Gemeinde Bisingen. Schon Tage zuvor zeichnete sich eine klare Tendenz ab, welche Namen von der Bevölkerung favorisiert werden.

Am deutlichsten fiel der Wunsch für die Verbindungsachse aus: „Am alten Kesselhaus“ – für diesen Namen wurde am häufigsten votiert. An Nummer zwei im Ranking: „Maute-Gasse“. Zukünftig soll entlang der Achse eine „lebendige Alltagsroute“ entstehen – zum Flanieren, Entdecken und Begegnen.

Natürlich mit Hohenzollern

Wenn es um den kleinen Platz auf dem Gelände geht, hofft die Kirchspielgemeinde auf eine Entwicklung „vom Niemandsplatz zum Lieblingsplatz“ – möbliert mit gemütlichen Sitzmöglichkeiten unter schattenspendenden Bäumen. Die Bürgerinnen und Bürger könnten sich vorstellen, ihn zum „Hohenzollernplatz“ zu machen.

An Nummer zwei der Namensgebung: „Zoller-Eck“. Kommen wir zum großen Platz – hier entschied sich die Bevölkerung am häufigsten für die Bezeichnung „Maute-Platz“ (vor „Kesselhaus-Areal“).

Dort soll es, wirbt die Gemeinde, zukünftig „eine abwechslungsreiche Zonierung mit vielfältigen Angeboten für alle Generationen“ geben – reichend vom naturnahen Spielplatz bis hin zu Bereichen für eine Außengastronomie und Begegnung. Für ein angenehmes Mikroklima soll ein großzügiges Baumfeld sorgen; perspektivisch ist außerdem an „Kunst am Platz“ gedacht, die den Bezug zur „Maute“-Geschichte hervorheben und dem Ort Identität und Charakter verleihen soll.