Seit 2017 lebt „GW852m“ im Nordschwarzwald, vor allem im Murg- und Enztal. Nun hat sich eine Wölfin zu ihm gesellt.
Seit mittlerweile knapp neun Jahren streift Wolfsrüde „GW852m“ durch die Wälder und Täler im Nordschwarzwald. 150 Jahre galt der Wolf in Baden-Württemberg als ausgerottet. 2017 ging der Rüde als erster Wolf in die Geschichte ein, der wieder im Ländle sesshaft wurde.
Seitdem lebt er unter seiner wissenschaftlichen Bezeichnung. Nun wird es Zeit für einen griffigeren Namen, ähnlich dem des nach seinem Revier Hornisgrinde von der Bevölkerung „Grindi“ getauften „GW2672m“. Und da sind unsere Leser gefragt.
Denn seit Anfang April streift „GW852m“ nicht mehr allein durch das Murgtal oder das Enztal. Eine Fähe – also ein weiblicher Wolf – hat sich zu ihm gesellt.
Dass es sich dabei um die Wölfin mit der Kennung „GW4816f“ handelt, bestätigte das baden-württembergische Umweltministerium. Die Wölfin halte „sich seit mindestens drei Monaten im Territorium Enztal“ auf.
Um die beiden Wölfe mit eben diesem zu verbinden, sucht unsere Redaktion nach Namensvorschlägen, die mit dem Murg- und dem Enztal in Verbindung gebracht werden können. Ähnlich wie bei „Grindi“ mit der Hornisgrinde.