Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung dem Neubau einer Heizzentrale zugestimmt.
Der Glattener Gemeinderat hat nicht nur dem Neubau eines Heizhauses, sondern auch dem Abbruch eines Schuppens und einer Garage auf dem Grundstück, das nordöstlich an die Bestandsbebauung am Harteckweg angrenzt, sowie der dauerhaften Waldumwandlung zugestimmt.
Laut Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer sind die Zauneidechsen inzwischen umgesiedelt worden. Auch offene Punkte mit „Woodward L-Orange“, was die Abwärme betrifft, seien geklärt.
Neubau mit Trafostation
Oberhalb des Harteckwegs ist ein Neubau für die Heizzentrale samt Betriebs- und Lagergebäuden, einer Trafostation und erforderlichen Verkehrsflächen zur Anlieferung von Hackschnitzeln geplant. Zusätzlich wird ein Pufferspeicher errichtet.
Erschließung von Süden her
Der dortige Schuppen – im Volksmund auch „Weigoldschuppen“ genannt – wird dafür abgebrochen und dessen Grundfläche größtenteils in die neue Bebauung mit einbezogen. Die verkehrsrechtliche Erschließung erfolgt von Süden her über den Harteckweg, die Hackschnitzelanlieferung über den rückwärtigen Gebäudeteil von Nordwesten her. Dafür müssen zusätzliche Verkehrsflächen angelegt werden. Das Ziel sei, so Pfeifer, noch in diesem Jahr mit dem Bau der Heizzentrale zu beginnen, damit wie geplant 2025/2026 die Wärmelieferung erfolgen könne.
Da für die Nahwärmeversorgung in Waldflächen am Harteckweg eingegriffen werden muss, sind Ausgleichsmaßnahmen nötig. Als forstrechtliche Ausgleichsmaßnahme soll zum einen ein geschädigter Tannen-Altholzbestand samt Fichten am Waldrand in Böffingen im Bereich Buchhalde in einen strukturreichen Wald umgebaut werden. Im Bereich des geplanten Bauvorhabens soll der nicht standortgerechte Bestand umgebaut werden.