Das Konzept des Pop-up-Store in der Nagolder Marktstraße ist vollkommen aufgegangen. Immer wieder probierten sich Gründer in den top gelegenen Räumlichkeiten aus. Doch jetzt kommt das – vorläufige – Ende. Aus dem Pop-up-Store wird ein fester Laden.
Was wird aus dem Pop-up-Store? Warum das Ende jetzt, wer bleibt jetzt dauerhaft drin, wenn ein neuer Store aufgezogen wird, wo könnte der seinen Platz finden...?
Ab 1. März zieht Sandra Lutz mit „Wohnglück“ in die Marktstraße 20 ein, dort wo bisher der von Stadtmarketing und City-Verein getragene Pop-up-Store seinen Platz hatte. Sie ist seit 15 Jahren Inhaberin des Geschäftes für skandinavische Wohnaccessoires.
Interesse an einer langfristigen Vermietung war sehr groß
Bisher war Sandra Lutz auf einer Ladenfläche von gut 30 Quadratmetern in Mötzingen plus Onlineshop tätig. Den Pop-up Store in Nagold hatte sie für den Zeitraum vom 2. September bis 25. November 2024 angemietet.
Seit Sommer 2023 versuchten dort verschiedene Gründer mit ihren Konzepten ihr unternehmerisches Glück. Da fand sich mal ein Vintage-Store, mal ein Schmuck-Laden oder nachhaltige Inneneinrichtung Platz. Und der Standort überzeugte ganz offensichtlich.
„Das Interesse an einer langfristigen Vermietung war sehr groß“, heißt es in einer Mitteilung von Julia Glanzmann, der Pressesprecherin der Stadt, auf eine entsprechende Anfrage der Redaktion. „So groß, dass man nach der zweiten Bewerbungsrunde für den Pop-up-Store entschieden hat, diesen langfristig zu vermieten.“
Stadt will das Konzept weiterführen
Die Eröffnung für die langfristige Vermietung findet am 15. März statt. Mit ihrem Geschäft bringt Sandra Lutz nach eigenen Angaben „nordisches Lebensgefühl“ und „skandinavisches Flair“ nach Nagold. Verkauft werden Dekoartikel im nordischen Stil, Schmuck, Strickwaren, Lampen, Tee, Kaffee, Geschirr wie Tassen, Eierbecher und Ähnliches
Der Pop-up-Store war also ein erfolgreiches Konzept, das die Stadt auch weiterführen möchte. „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse so groß war und werden uns bemühen, auch weiterhin einen Pop-up-Store anzubieten“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Großmann, „Nagold soll ein Experimentierfeld haben, auf dem sich die Verkäuferinnen und Verkäufer ausprobieren können“. Einen möglichen neuen Standort für das Konzept nennt die Stadt in der Anfrage der Redaktion allerdings nicht.
Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt auch Vivienne Benz. Sie eröffnete nach der Mietung des Pop-up-Stores den „Jewelry Store“ in der Marktstraße – nicht weit von ihrem ehemaligen „Pop-up-Store“ entfernt.