Die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken besuchte die Hoffnungshäuser in Nagold, wo sie mit Vertretern der Stiftung sowie mit Bewohnern ins Gespräch kam.
Im Rahmen eines Besuchs in den Hoffnungshäusern Nagold begrüßte Thomas Kirn, Geschäftsführer Hoffnungshaus Programme und Projekte, die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken. Nach einer Präsentation, in der über das Konzept der Stiftung Hoffnungsträger sowie die Umsetzung der Projekte berichtet wurde, begingen die Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung sowie einige Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit der Bundestagabgeordneten eine leerstehende Wohnung.
Die beiden Hoffnungshäuser in Nagold bieten Wohnungen von ein bis fünf Zimmern in der Größe von 30 bis 105 Quadratmetern. Ein Großteil der Wohnungen wird als bezahlbarer Wohnraum im Sinne sozialer Verantwortung bereitgestellt. Die beiden Häuser im Hasenbrunnen wurden in sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltiger System- und Holzbauweise gefertigt. Die bauliche Gestaltung umfasst unter anderem barrierefreie Erdgeschosse, aus Holz gefertigte Balkone, Solaranlagen und begrünte Dächer.
Die Stiftung Hoffnungsträger hat sich in den vergangenen Jahren stetig entwickelt und beschäftigt mittlerweile 120 Mitarbeitende. „Integration gelingt nur in gelebter Gemeinschaft“, beschrieb Kirn die Überzeugung der Stiftung, die als Philosophie die Basis für ein erfolgreiches Wohnkonzept bietet. „Vielfalt und Zusammenhalt sind zentrale Werte, die den Bewohnern der Hoffnungshäuser zugute kommen und unsere Gesellschaft nachhaltig positiv verändern können‘‘, lobte Esken das Konzept.
Während ihres Besuchs erhielt die Bundestagsabgeordnete Einblicke in das Konzept des gemeinsamen Wohnens, das Menschen mit und ohne Fluchterfahrungen unter einem Dach vereint. Die engagierten Standortleiter Eva und Christoph Hartmann, die selbst mit ihrer Familie in einer der Wohnungen leben, gestalten das Zusammenleben aktiv. Dieser integrative Ansatz fördert eine offene und unterstützende Gemeinschaft.
„Wir helfen uns gegenseitig“
Die positiven Erfahrungen der Bewohner wurden während des Besuchs deutlich. Sie berichteten von der Unterstützung, die sie beim Deutschlernen, in Schule, Ausbildung oder Studium und bei der Jobsuche erhalten. „Ich fühle mich hier gut aufgehoben“, erzählte ein Bewohner. „Alle sind freundlich, und wir helfen uns gegenseitig.“
Ein zentrales Gesprächsthema war die Bedeutung einer gut ausgebauten Infrastruktur zur Verbesserung der Lebensbedingungen. „Bildung, Ausbildung und Integration müssen vorangetrieben werden, wenn wir eine inklusive Gesellschaft schaffen wollen“, erklärte Kirn abschließend.