Die neue Generation an Ehrennadelträgern ist zwischen elf und 13 Jahre alt. Foto: Thomas Fritsch/@thomas.fritsch

Sieben Ehrennadeln überreichte Nagolds OB Jürgen Großmann an junge Menschen. Sie fuhren bei „Jugend musiziert“ und bei „Schüler experimentieren“ große Erfolge ein.

Geht es um die Verleihung der Ehrennadeln, fährt die Stadt Nagold bei den Ortsgrenzen eine großzügige Linie. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats waren gleich mehrere Nicht-Nagolder unter den Ausgezeichneten.

 

Denn wahrer Forschergeist kennt keine Grenzen. Und die Musik ja bekanntlich eh nicht. Und es waren fünf Jungforscher und zwei junge Musiktalente, die diesmal ausgezeichnet – wurden – vor der ganz großen Bühne, im Sitzungssaal des Gemeinderats und auch unter dem Applaus der Nagolder Stadtabgeordneten.

Mit gewohnt launigen Worten stellte Nagolds OB Jürgen Großmann die zu Ehrenden vor und ließ auch jeden ein paar Worte zu seinen Erfolgen sagen. So reichte die Palette der Forschungen der Geehrten von der „Biolumineszenz der Leuchtkrebse bis zu zu einem Solarmodul, das von einem Uhrwerk angetrieben wird und sich so immer in die beste Sonnenposition bringt. Zudem forschten zwei Jungs an dem perfekten Fidget Spinner.

Erste Preise

Die mit der Ehrennadel der Stadt Nagold bedachten Jungforscher sind: aus Freudenstadt Laura Mach und Matthias Orendi, aus Waldachtal Emilia Mäder und die Nagolder Jan Böhringer und Arne Schilling. Sie alle eint – und das ist auch der Bezug zu Nagold – dass sie ihre Forschungen mit Unterstützung des Jugendforschungszentrums in Nagold verwirklichen konnten und beim Regionalwettbewerb erste Preise erlangten.

Weiter wurden zwei Musiktalente geehrt: Jari Aldinger aus Nagold und Emil Häußler aus Wildberg. Aldinger erreichte beim Landeswettbewerb von „Jugend musiziert“ in der Solowertung „Saxophon“ einen zweiten Preis. Sein Klavierbegleiter Emil Häußler bekam einen ersten Preis zugesprochen. Um überhaupt am Landeswettbewerb teilnehmen zu können hatten die beide beim Regionalwettbewerb erste Preis gewonnen.