Zum Artikel „1,2 Millionen Euro Abmangel – Besucherzahlen bereiten Sorgen“ vom 10. Februar meldet sich unser Leser Karl Lenhard aus Nagold zu Wort.
Als regelmäßiger Schwimmbadbesucher – nicht nur in Nagold – möchte ich folgende mögliche Aspekte für das mangelnden Besucherinteresse im Nagolder Badepark nennen.
Die Öffnungszeiten: Selbst bei idealen Badebedingungen wird man konsequent bereits Punkt 18.30 aus dem Wasser gewiesen. Das ist zu früh. Bedeutet das doch, dass man spätestens um 17 Uhr im Bad sein sollte, um überhaupt noch ein Schwimmererlebnis zu haben. Für Berufstätige ist das unattraktiv.
Die Wassertemperatur: Ich weiß nicht, wo die angebliche Solarheizung ist und wie sie funktioniert. Für mich und offensichtlich sehr viele anderen Nutzer gilt: Unter 21°C gehe ich nicht mehr ins Wasser. Konsequenz: Tagelang leere Becken, die trotzdem beaufsichtigt werden und das Wasser umgewälzt wird.
Bahnen sollten abgetrennt sein
Die Organisation: Im 50-Meter-Becken sollten die Bahnen abgetrennt sein, um in diesem Bereich ein ungestörtes, sportliches Schwimmen zu ermöglichen.
Das Innenbad: zu klein, zu kurz, sehr schnell überfüllt.
Die allgemeinen Randbedingungen: Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum hat sich generell in den letzten Jahren in unserem Land verschlechtert, und auch und gerade die Schwimmbäder sind davon betroffen. Trotzdem hoffe ich, dass uns unser Nagolder Badepark noch lange, mit mancher Verbesserung erhalten bleibt. Er hat auch viel Schönes zu bieten!
Karl Lenhard, NagoldSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.