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Nagold Zur Literatur gibt’s Gebäck

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Die Leserinnen (von links): Silvia Katz, Cornelia Hildebrandt-Büchler und Birgit Pfaff. Foto: Büchler Foto: Schwarzwälder Bote

Ein volles Haus ist neuerdings garantiert, wenn "Nagold liest" unterwegs ist. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises Kultur schaffen es immer wieder, einen besonderen Abend für die Zuhörer zu gestalten. So nimmt sogar ein Ehepaar aus Sulz die Fahrt zu den Lesungen auf sich: "Es ist einfach immer wieder schön anregend."

Nagold. Diesmal ging es zum "Bäckermeister" nach Iselshausen, wo Susanne Sautter-Seeger den Gästen einen kurzen Einblick in die Backstube gewährte. Eine heutige Bäckerei hat nichts mehr mit romantischen Vorstellungen von einer kleinen Backstube und einem Bäcker mit beiden Armen in der Teigschüssel zu tun.

Dann rücken auch noch die Konditoren an

Viele Angestellte, die nach genauem Zeitablauf während der ganzen Nacht große Maschinen bedienen, trifft es eher. Da wird schon am frühen Abend Teig angesetzt, der später in der Nacht gebacken wird. Dann rücken auch noch die Konditoren an, um die Torten zu kreieren.

Nach dem kurzen Rundgang durften die Zuhörer gemütlich Platz nehmen und hörten literarische Häppchen zum Thema Brot und Backen. Viel Informatives, Ernsthaftes und Lustiges lasen Cornelia Hildebrandt-Büchler, Silvia Katz und Birgit Pfaff in einer bekömmlichen Mischung.

Angefangen von der Geschichte des Brotes über schwäbische Spezialitäten, eine gruselige Kellerbackstube für Zwangsarbeiter, entführten sie die Hörer dann nach Kigali zu einer Hochzeitstorte und noch mal zurück nach Schwaben.

Die Pause – ja die Pause hatte es diesmal in sich. Denn aus der Backstube gab es reichlich frisch gebackene Köstlichkeiten zu den Getränken.

Von der Erfindung der Brezel

Ohne Brezel geht es im Schwabenland natürlich nicht, und so wurde der Erfindung der Brezel nachgespürt. Eine endgültige Klärung gibt es in dieser Sache nicht. Auch der Versuch, einen Streit von Bäckern mit langem Sitzen auf der sehr warmen Ofenbank zu schlichten, gelang dem Oberamtsrichter nicht: Bäcker halten Hitze aus! Weitere Anekdoten von einem Überfall auf eine Bäckerei über Til Eulenspiegel, der Eulen und Meerkatzen buk, bis hin zu Max und Moritz in schwäbischer Version rundeten den intimen Abend ab. Man saß dicht beieinander, denn nur 25 Gäste hatten Platz.

Schade für die 22 Unglücklichen auf der Warteliste, die nicht mehr teilnehmen konnten. Vielleicht, vielleicht kann der Arbeitskreis ja eine Wiederholung organisieren.

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